Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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X Money vor dem Beta-Start: Kommt Dogecoin als Zahlungsmittel?

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X Money vor dem Beta-Start: Kommt Dogecoin als Zahlungsmittel?

Foto: miss.cabul/Shutterstock

Elon Musk macht offenbar Ernst: Die externe Beta von „X Money“ soll laut aktuellen Aussagen in den kommenden ein bis zwei Monaten starten. Damit rückt seine Vision einer „Everything App“ ein großes Stück näher.

Ziel ist es, X nicht nur als soziale Plattform, sondern als zentrale Drehscheibe für sämtliche Finanztransaktionen zu etablieren.

Die Ankündigung sorgt nicht nur in der Tech-Welt für Aufsehen, sondern auch in der Krypto-Community. Denn sobald eine Plattform mit hunderten Millionen Nutzern beginnt, Zahlungsfunktionen tief zu integrieren, stellt sich unweigerlich die Frage: Wird auch Kryptowährung Teil des Systems sein?

Zunächst soll sich X Money auf klassische Finanzfunktionen konzentrieren. Peer-to-Peer-Zahlungen, eine integrierte Wallet und einfache Transfers in US-Dollar oder Euro stehen im Fokus.

Berichten zufolge gibt es zudem Hinweise auf eine mögliche Visa-Partnerschaft, was darauf hindeutet, dass der Start bewusst regulatorisch unkritisch gestaltet wird. Musk scheint hier strategisch vorzugehen – erst etablieren, dann erweitern.

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Krypto-Integration: Vorbereitung im Hintergrund?

Auch wenn der offizielle Start von X Money wohl ohne direkte Krypto-Integration erfolgen dürfte, laufen im Hintergrund bereits entscheidende Vorbereitungen. X hat sich in über 40 US-Bundesstaaten sogenannte „Money Transmitter“-Lizenzen gesichert.

Diese sind essenziell, um Zahlungsdienste rechtlich sauber anbieten zu können – und bilden gleichzeitig die Grundlage für eine spätere Einbindung von Krypto-Transaktionen.

Gerüchte sprechen zudem von neuen „Smart Cashtags“, die bereits im Februar 2026 eingeführt werden könnten. Diese sollen Finanz- und möglicherweise auch Blockchain-Daten tiefer in die Plattform integrieren.

Sollte sich das bestätigen, wäre das ein klares Signal, dass X langfristig deutlich mehr plant als nur klassische Fiat-Zahlungen.

Die Strategie wirkt wie ein „trojanisches Pferd“.

Zunächst gewöhnt Musk die breite Masse an digitale Zahlungen innerhalb von X – in Dollar oder Euro. Sobald die Infrastruktur steht, das Vertrauen aufgebaut und die regulatorischen Hürden überwunden sind, könnte die Integration von Kryptowährungen lediglich ein technisches Update sein – kein politischer Kraftakt mehr.

Dogecoin als offizielles Zahlungsmittel auf X?

Für viele Beobachter steht vor allem eine Frage im Raum: Welche Rolle spielt Dogecoin (DOGE)? Elon Musk gilt seit Jahren als prominenter Unterstützer der Meme-Kryptowährung. Immer wieder sorgten seine Tweets und öffentlichen Aussagen für massive Kursbewegungen.

Sollte X Money künftig Krypto unterstützen, wäre Dogecoin ein naheliegender Kandidat für eine bevorzugte Integration. Eine offizielle Zahlungsoption in einer global genutzten App könnte die Nutzung und Akzeptanz von DOGE massiv steigern.

Gleichzeitig wäre es ein symbolischer Schritt, der Musks langjährige Affinität zur Community unterstreicht.

Allerdings ist klar: Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich noch nicht um einen Krypto-Launch. Die Beta von X Money dürfte sich zunächst auf Fiat-Währungen konzentrieren. Doch die strukturellen Voraussetzungen werden geschaffen – regulatorisch, technisch und strategisch.

Ob Dogecoin tatsächlich eines Tages das „offizielle“ Zahlungsmittel auf X wird, bleibt offen. Doch die Weichen scheinen gestellt.

Die kommenden Monate könnten entscheidend sein – nicht nur für X als Plattform, sondern auch für die Schnittstelle zwischen Social Media, Fintech und Kryptowährungen.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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