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Kryptobörse Bybit reagiert auf Gerüchte über Insolvenz

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Krypto-Börse Bybit reagiert auf Konkursgerüchte

Foto: Shutterstock/ FellowNeko

Ben Zhou, CEO der Kryptobörse Bybit, hat kürzlich aufgetauchte Gerüchte über einen Hack und die Insolvenz seines Unternehmens widerlegt.

In einem Post auf X (früher Twitter) betont Zhou, dass es keine Beweise für die Gerüchte gibt und warnt davor, wachsam zu bleiben. Um seine Aussage zu untermauern, teilte er die ‚Proof of Reserves‘ (PoR) von Bybit.

Fehler führt zu falschen Gerüchten über Kryptowallets

Die Gerüchte über die vermeintliche Insolvenz von Bybit, einer Kryptobörse mit Sitz in Dubai, begannen etwa am 22. Mai aufzukommen. Diese Gerüchte wurden durch das Verbreiten von Memes und anderen Nachrichten in sozialen Medien schnell verstärkt. Viele Nutzer machten Witze über das Abziehen ihrer Investitionen, während andere die Situation ernster nahmen.

Eine der Nachrichten in sozialen Medien war von einem Kryptofan, der vorschlug, dass die Gerüchte durch eine Störung in die Welt gesetzt wurden. Ein Fehler in der PoR-Grafik von Arkham Intelligence, einem Unternehmen, das unter anderem Blockchains analysiert, hätte dazu geführt, dass die Grafik anzeigte, dass die Wallets von Bybit geleert werden. Dies führte zu Spekulationen über einen Hackerangriff oder eine Insolvenz. Eine unabhängige Auswertung zeigt jedoch, dass es keine drastischen Veränderungen in den Portfolios gegeben hat.

Kryptobörse reagiert offiziell

Einen Tag nach den ersten Gerüchten, am 23. Mai, reagierte Bybit auf die Entwicklungen rund um ihre Plattform. Zhou erklärte auf X, dass diese Gerüchte unbegründet sind und schickte einen Link des PoR von Bybit.

„Keines der Gerüchte, die ich bisher gesehen habe, enthalten irgendwelche Fakten, die die Nachrichten stützen,“ so Zhou.

Das PoR zeigte, dass Bybit mehr als 100% der Nutzereinlagen besitzt. Dies bedeutet, dass alle Vermögenswerte, die die Nutzer auf der Plattform haben, für Abhebungen verfügbar sind.

In Frankreich sieht es für Bybit weniger gut aus, da das Unternehmen am 16. Mai eine zweite offizielle Verwarnung von der französischen Finanzmarktaufsicht (AMF) erhalten hat. Die Kryptobörse sei nicht offiziell als Dienstleister für digitale Vermögenswerte registriert.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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