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Der Kurs von Bitcoin (BTC) ist um mehrere Prozent gestiegen und liegt nun über 72.000 US-Dollar. Analysten sehen einen direkten Zusammenhang mit dem plötzlichen Crash am südkoreanischen Aktienmarkt. Es wird vermutet, dass lokale Anleger ihr Geld massenhaft von Aktien in den Kryptomarkt verlagern.
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Kurz zusammengefasst
- Kospi fällt 20 % in zwei Tagen, Bitcoin steigt auf über 73.000 $
- Kimchi-Premium bei etwa 1 % – mehr Aktivität, aber keine extreme Spekulation
- Südkoreanische Anleger wechseln häufig zwischen Aktien- und Kryptomarkt
Auffällige Verschiebung auf dem Kryptomarkt
Der südkoreanische Kospi-Index verlor innerhalb von zwei Tagen ein Fünftel seines Wertes. Gleichzeitig stiegen die Kurse auf dem Kryptomarkt deutlich an. Bitcoin legte um fast zehn Prozent zu, und auch andere Coins wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) verzeichneten ähnliche Zuwächse.
Diese zeitliche Überschneidung verstärkt die Vermutung, dass südkoreanische Privatanleger ihr Kapital aus dem Aktienmarkt abziehen und in Kryptowährungen investieren. Diese Anlegergruppe spielt im Land sowohl auf dem Aktien- als auch auf dem Kryptomarkt eine dominierende Rolle.
Inzwischen hat der Kospi-Index jedoch eine Gegenbewegung gestartet. Aktuell liegt er fast zehn Prozent über dem gestrigen Tiefstand.
„Kimchi Premium“ als wichtiger Indikator
Die sogenannte „Kimchi Premium“ gilt als wichtiger Indikator für die Nachfrage nach Kryptowährungen in Südkorea. Der Begriff beschreibt den Preisunterschied von Bitcoin auf koreanischen Börsen im Vergleich zum globalen Marktpreis.
Eine hohe Prämie deutet auf starke lokale Nachfrage und häufig auch auf spekulative Aktivitäten hin.
Derzeit liegt diese Prämie bei etwa einem Prozent. Das ist zwar ein Anstieg, liegt jedoch deutlich unter den extremen Werten, die während früherer spekulativer Phasen erreicht wurden. Mitte Januar war die Prämie sogar noch negativ.
Ein bekanntes Muster bei südkoreanischen Anlegern
Es ist nicht das erste Mal, dass eine solche Kapitalverschiebung zu beobachten ist. Südkoreanische Anleger sind dafür bekannt, zwischen risikoreichen Märkten zu wechseln, anstatt ihr Kapital komplett abzuziehen.
Bereits zuvor wurde über eine umgekehrte Bewegung berichtet, die als „The Great Korean Pivot“ bezeichnet wurde. Damals verlagerten Anleger ihr Geld massenhaft von Kryptowährungen in Technologieaktien.
Der jüngste Rückgang des Kospi-Index – in dem Tech-Giganten wie Samsung stark gewichtet sind – wird vor allem auf geopolitische Spannungen zurückgeführt.
Diese führten zum Platzen einer spekulativen Blase bei beliebten KI-Aktien. Nun scheint genau diese Entwicklung den Weg für eine neue Kapitalverschiebung zu ebnen – diesmal in Richtung Kryptomarkt.
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