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Kraken stoppt Lightning-Abhebungen für deutsche Kunden: Was steckt dahinter?

Diese Alternativen bleiben deutschen Kraken-Nutzern

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Foto: salarko/Shutterstock

Seit dem 10. September 2024 unterstützt die Krypto-Börse Kraken keine Bitcoin-Abhebungen über das Lightning-Netzwerk mehr für deutsche Kunden. Diese Entscheidung, die aufgrund regulatorischer Änderungen getroffen wurde, könnte erhebliche Auswirkungen auf deutsche Nutzer haben, die bisher die Vorteile von Lightning genutzt haben, darunter Null-Abhebungsgebühren und erhöhte Privatsphäre. Was bedeutet diese Nachricht für deutsche Kunden und welche Alternativen gibt es?

Die Uhr tickt für die letzten Bitcoins: Ein Kraken-Nutzer erhält ganzen Bitcoin
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Regulatorische Änderungen zwingen Kraken zum Rückzug

Kraken gab im Juli 2024 bekannt, dass deutsche Kunden aufgrund der Anpassung an neue regulatorische Anforderungen ihre Konten neu verifizieren müssen. Seit dem Stichtag im September werden Krypto-Dienstleistungen für deutsche Kunden über DLT Securities GmbH und DLT Custody GmbH, beide reguliert durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), abgewickelt. Für Fiat-Dienstleistungen ist Payward Ireland Limited, reguliert durch die irische Zentralbank, zuständig. Obwohl die Plattform behauptet, dass diese Änderungen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Nutzererfahrung haben, wurde die Unterstützung von Lightning-Abhebungen ohne weitere Ankündigung beendet.

Das Lightning-Netzwerk, ein Layer-2-Protokoll für Bitcoin (BTC), ermöglicht schnelle und kostengünstige Transaktionen, indem es Transaktionen außerhalb der Hauptblockchain durchführt. Für viele Nutzer war dies ein großer Vorteil, da es nicht nur zu Einsparungen bei Abhebungsgebühren führte, sondern auch zusätzliche Privatsphäre bot. Doch die plötzliche Entfernung dieser Option hinterlässt deutsche Kunden nun ohne die Möglichkeit, ihre Bitcoin über das Lightning-Netzwerk abzuheben.

Welche Alternativen gibt es für deutsche Nutzer?

Die Änderung hat viele deutsche Kunden verärgert, die sich nun nach Alternativen umsehen müssen. Eine Option ist der Wechsel zu anderen zentralisierten Krypto-Börsen (CEX), die weiterhin Lightning-Abhebungen unterstützen. Doch hier gibt es oft Bedenken hinsichtlich der Gebühren und der Benutzerfreundlichkeit.

Eine weitere Alternative ist der Wechsel zu dezentralen Börsen (DEX) wie RoboSats, die Peer-to-Peer-Transaktionen im Lightning-Netzwerk ermöglichen. Allerdings gibt es auch hier Nachteile, wie längere Wartezeiten und potenzielle Risiken für Bankkonten, da Überweisungen an unbekannte Empfänger von Banken als verdächtig eingestuft werden könnten.

„…you’re wiring money to random people which can look suspicious and lead to your bank account getting closed.“, so Nutzer anon auf stacker.news

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Fazit: Der Weg zur Dezentralisierung?

Während Kraken seine Entscheidung mit regulatorischen Vorgaben begründet, bleibt offen, wann und ob Lightning-Abhebungen für deutsche Kunden wieder verfügbar sein werden. Für viele könnte dies der Anstoß sein, sich beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum (ETH), intensiver mit dezentralen Alternativen auseinanderzusetzen und letztlich den Schritt weg von zentralisierten Börsen zu wagen.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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