Foto: M. Knijnenburg (Shutterstock)
Die New York Stock Exchange (NYSE) arbeitet an einer neuen Handelsplattform, die Blockchain-Technologie nutzt. Mit dieser Plattform will die amerikanische Börse es ermöglichen, Aktien und Investmentfonds (ETFs) 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu handeln. Damit würde ein wichtiger Unterschied zwischen der traditionellen Börse und dem Kryptomarkt verschwinden.
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Handel außerhalb fester Börsenzeiten
Derzeit sind Aktien nur während fester Börsenzeiten handelbar. Das bedeutet, dass Anleger abends, nachts und am Wochenende warten müssen. Im Kryptomarkt ist das anders: dort läuft der Handel immer weiter.
Die NYSE will mit einer Blockchain-basierten Plattform untersuchen, ob dieser kontinuierliche Handel auch für traditionelle Finanzprodukte möglich ist. Das Ziel ist es, bestehende Aktien und ETFs digital auf der Blockchain abzubilden, damit sie flexibler gehandelt werden können.
Die Initiative befindet sich noch in der Entwicklungsphase, zeigt aber, dass auch etablierte Börsen über Handel außerhalb der festen Öffnungszeiten nachdenken.
„Wir sind führend in der Branche mit vollständig On-Chain-Lösungen, basierend auf unübertroffener Sicherheit und hohen Regulierungsstandards, die es uns ermöglichen, Vertrauen mit der allerneuesten Technologie zu kombinieren“, sagt Lynn Martin, Präsidentin der NYSE Group.
Was bedeutet ‚tokenisierte Aktien‘?
Bei der Tokenisierung wird ein bestehendes Finanzprodukt, wie eine Aktie oder ein ETF, digital auf einer Blockchain festgehalten. Es geht also nicht um neue Kryptowährungen, sondern um eine andere technische Form bestehender Produkte.
Du kannst es dir als digitale Verpackung einer Aktie vorstellen. Der Wert bleibt an die ursprüngliche Aktie gekoppelt, aber die Abwicklung von Transaktionen erfolgt über Blockchain-Technologie. Das kann für schnellere Verarbeitung und mehr Flexibilität bei Handelszeiten sorgen.
Die Plattform ist zunächst für institutionelle und professionelle Marktteilnehmer gedacht, die gewohnt sind, innerhalb strenger Regeln zu arbeiten.
Brücke zwischen Börse und Krypto
24/7-Handel ist seit Jahren normal in Krypto, aber ungewöhnlich an Aktienmärkten. Mit Blockchain versucht die NYSE, diese Kluft zu überbrücken, ohne von bestehenden Regeln und Strukturen Abstand zu nehmen.
Für private Anleger ändert sich kurzfristig noch wenig. Die Plattform ist noch in der Entwicklung und wird vorerst nur für große Parteien zugänglich sein. Langfristig kann 24/7-Handel im traditionellen Sektor aber mehr Flexibilität für kleinere Akteure bieten.
Der Plan der NYSE zeigt vor allem, dass Blockchain innerhalb der traditionellen Finanzwelt immer ernster genommen wird. Gleichzeitig steht der Kryptomarkt selbst gerade unter Druck durch geopolitische Spannungen.
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