Foto: Artsaba Family/Shutterstock
FTX galt einst als unerschütterlicher Kryptoriese – doch alles entpuppte sich als ein großes Täuschungsmanöver. Hinter verschlossenen Türen leitete das Management Kundengelder heimlich an das Schwesterunternehmen Alameda Research weiter.
Der Kryptosektor wurde von diesem massiven Betrugsfall erschüttert.
Als das FTX-Kartenhaus zusammenbrach, stürzte auch Gründer Sam Bankman-Fried tief. Eine weitere Schlüsselfigur ist nun wieder auf freiem Fuß: die ehemalige Alameda-Chefin Caroline Ellison.
Doch von einer echten Rückkehr kann keine Rede sein – die US-Finanzaufsichtsbehörde SEC beschränkt ihre Freiheit erheblich.
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Kurz zusammengefasst:
- Die ehemalige FTX-Führungskraft Caroline Ellison ist nach 14 Monaten Haft wieder frei, obwohl sie zu zwei Jahren verurteilt wurde.
- Die SEC belegt sie mit einem zehnjährigen Berufsverbot als Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglied.
- Auch Ex-Manager Gary Wang und Nishad Singh unterliegen strengen Auflagen.
- Im starken Kontrast dazu steht die 25-jährige Haftstrafe für Gründer Sam Bankman-Fried.
FTX-Managerin wieder frei – aber stark eingeschränkt
Die 31-jährige Caroline Ellison musste ihre zweijährige Haftstrafe nicht vollständig absitzen. Sie wurde nach 14 Monaten im Rahmen eines Reintegrationsprogramms entlassen, bei dem sie Unterstützung in praktischen Lebensfragen wie Finanzen und Jobsuche erhielt.
Ihre vorzeitige Freilassung steht in direktem Zusammenhang mit ihrer Rolle im Prozess gegen Sam Bankman-Fried. Ellison kooperierte mit den Ermittlungsbehörden und war eine der wichtigsten Kronzeuginnen.
Sie gestand, als Leiterin von Alameda Research am Missbrauch von FTX-Kundengeldern mitgewirkt zu haben, und erklärte detailliert, wie die Geldflüsse verschleiert wurden.
Zudem schilderte sie präzise, welche Rolle Bankman-Fried bei den betrügerischen Entscheidungen spielte. Ihre Aussagen trugen maßgeblich dazu bei, dass er zu einer jahrzehntelangen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.
Die SEC schließt unterdessen die zivilrechtlichen Verfahren gegen die ehemaligen Führungskräfte ab. Ellison darf zehn Jahre lang keine leitende Position bei einem börsennotierten Unternehmen übernehmen.
Ebenso wie Gary Wang und Nishad Singh unterzeichnete sie eine dauerhafte Vereinbarung, keine weiteren Betrugsdelikte zu begehen. Dabei gestehen sie zwar keine Schuld ein, akzeptieren aber die Folgen für ihre Karrieren.
Was war noch einmal bei FTX passiert?
Diese Urteile markieren das Ende eines der größten Krypto-Betrugsfälle aller Zeiten. FTX sammelte über 1,5 Milliarden Euro von Investoren ein, mit dem Versprechen, ein sicheres Handelsumfeld zu bieten.
Nach außen hin wirkte es, als müsse sich auch Alameda Research an die gleichen Regeln halten wie alle anderen Nutzer.
Intern war jedoch alles anders: Alameda erhielt Sonderrechte und konnte über eine „Hintertür“ unbegrenzt Kapital aufnehmen – teils mit FTX-Kundengeldern. Wang und Singh programmierten die Software, die diese Transaktionen verbarg.
Ellison setzte das Geld für hochriskante Investitionen ein und vergab Kredite an andere Führungskräfte.
Mit Ellisons Freilassung und den SEC-Beschränkungen scheint das juristische Kapitel um die FTX-Führung weitgehend abgeschlossen. Während die Hauptzeugen unter Auflagen versuchen, ihr Leben neu zu ordnen, sitzt Sam Bankman-Fried eine 25-jährige Haftstrafe ab.
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