Gino Presti Gino Presti
19/05/2024 08:33 2 min. Lesedauer
Aktualisiert am 18/05/2024 12:00.

Eine der größten Börsen der Welt will eigene Kryptobörse starten

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Krypto-Frühstück: Bitcoin-ETFs sind gefragt, CME will eigene Krypto-Börse & mehr

Foto: JHVEPhoto/Shutterstock

Nun, da klar ist, dass Kryptowährungen und Blockchains nicht verschwinden werden, steigen auch traditionelle Finanzinstitute nach und nach in den Markt ein.

Viele sind noch relativ zurückhaltend, aber ein Finanzriese ist deutlich weiter und will eine völlig neue Kryptobörse gründen, um mit anderen Kryptobörsen zu konkurrieren.

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CME will eine eigene Krypto-Börse gründen

Die Chicago Mercantile Exchange (CME) ist eine der größten Handelsbörsen der Welt und konzentriert sich auf Derivate traditioneller Finanzprodukte wie Futures- und Optionsverträge auf Aktien und Rohstoffe.

Seit 2017 bietet das Unternehmen auch Bitcoin (BTC) Futures an. Inzwischen gibt es auch Futures auf Ethereum (ETH) und Optionen. Ansonsten ist das Angebot begrenzt.

Die Financial Times berichtet auf der Grundlage von drei eigenen Quellen, dass die CME Group nicht nur erwägt, ihr Krypto-Angebot weiter auszubauen, sondern sogar plant, eine völlig neue Spotbörse dafür zu gründen.

Der Plan ist noch nicht abgeschlossen und wir haben keine Details darüber, wann diese Börse eingeführt wird. Die CME führt jedoch Gespräche mit Händlern, die Kryptowährungen an einer regulierten Börse handeln möchten.

Sollte dieser Plan Realität werden, würde die CME nicht nur mit der COMEX und der New York Stock Exchange (NYSE) konkurrieren, sondern auch mit Kryptobörsen wie Binance und Coinbase. Die Aktien von Coinbase sind bereits um fast 10% gefallen.

Unternehmen werden warm für Krypto

Die Ankündigung kommt kurz nachdem die US Securities and Exchange Commission (SEC) die ersten Bitcoin-Kassamarkt-ETFs genehmigt hat. Diese börsengehandelten Fonds waren unmittelbar nach ihrer Einführung im Januar sehr beliebt. Darüber hinaus hat Grayscale, der Eigentümer des größten Bitcoin-Fonds, bereits einen Antrag auf Optionen auf seinen Fonds GBTC gestellt.

Es liegt also nahe, dass die CME verhindern will, dass Händler von Bitcoin-Futures auf solche Börsenprodukte umsteigen. Das Chicagoer Unternehmen ist nicht mehr der einzige traditionelle Finanzriese, der in Krypto eine Chance sieht. So hatte die Deutsche Börse die CME bereits im März mit einer neuen Kryptobörse überholt.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders tätig und hat über eine Plattform für Freelancer zu uns gefunden. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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