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Ein Betrüger stiehlt 2,4 Millionen € in Bitcoin mit nur einem Anruf

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Ein Betrüger stiehlt 2,4 Millionen € in Bitcoin mit nur einem Anruf

Foto: Dutchmen Photography / Shutterstock.com

Ein ahnungsloser Kryptoinvestor im Vereinigten Königreich ist Opfer eines raffinierten Betrugs geworden. Ein Betrüger gab sich als Polizist aus und konnte durch geschickte Manipulation Bitcoin im Wert von 2,4 Millionen Euro erbeuten.

Die Polizei warnt nun davor, dass solche Angriffe immer häufiger vorkommen und dass man niemals seine sogenannte Seed Phrase weitergeben sollte.

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Kryptodiebstahl im Namen der Polizei

Der Diebstahl erfolgte durch eine Methode namens Social Engineering. Dabei versuchen Kriminelle, ihre Opfer dazu zu bringen, selbst sensible Daten preiszugeben. In diesem Fall rief der falsche Polizist den Investor mit einer beunruhigenden Geschichte an.

Er behauptete, dass die Daten des Opfers auf dem Telefon eines Verdächtigen gefunden worden seien. Um die Kryptowährungen angeblich zu sichern, sollte der Investor seine Wiederherstellungsphrase auf einer Website eingeben.

Diese sogenannte Seed Phrase besteht aus zwölf bis vierundzwanzig Wörtern und gewährt vollständigen Zugriff auf ein digitales Wallet. Wer diese Worte kennt, kann sofort alle Coins übertragen. Innerhalb weniger Minuten war der gesamte Betrag verschwunden.

Polizei warnt vor neuer Angriffswelle

Die Polizei in Wales betont, dass keine Behörde jemals nach der Seed Phrase fragen wird. Auch ein echter Polizist wird niemals dazu auffordern, Aktionen mit einem Wallet oder einer Hardware-Wallet durchzuführen.

Die dringende Empfehlung lautet, in solchen Fällen sofort das Gespräch zu beenden und selbst die offizielle Telefonnummer der Polizei anzurufen.

Laut Sicherheitsunternehmen machen solche Angriffe einen großen Teil der Kryptodiebstähle aus. Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2025 war über achtzig Prozent der gestohlenen Kryptowährungen auf diese Art von Betrug zurückzuführen.

Neben digitalen Angriffen kommt es in Europa auch vermehrt zu physischen Übergriffen wie Raubüberfällen und Entführungen, bei denen Krypto als Lösegeld verlangt wird. So wurde im März eine Mutter entführt, um an die Bitcoins ihres Sohnes zu gelangen.

Der Fall zeigt, wie verwundbar Investoren sein können, wenn sie nicht wachsam bleiben. Kryptowährungen können sicher aufbewahrt werden – aber nur, solange die Wiederherstellungsphrase geheim bleibt. Ein einziger Moment der Unachtsamkeit kann zu einem Verlust der lebenslangen Ersparnisse führen. Es bleibt daher entscheidend, immer misstrauisch zu sein, wenn jemand persönliche Wallet-Daten verlangt.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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