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Der Kurs von XRP, der Kryptowährung von Ripple, ist im Januar 2026 deutlich eingebrochen.
Die Abwärtsbewegung fällt zusammen mit einem auffälligen Anstieg der XRP-Bestände auf Handelsplattformen – ein typisches Zeichen für wachsende Verkaufsbereitschaft.
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Kurz zusammengefasst:
- Das XRP-Angebot auf Börsen wie Binance und Upbit ist im Januar stark gestiegen – aktuell fast 10 % aller zirkulierenden XRP.
- Der Kurs fiel von 2,40 USD auf 1,82 USD.
- Zeitgleich verzeichneten die im November 2025 gestarteten XRP-ETFs über zwei Tage Kapitalabflüsse von insgesamt mehr als 94 Millionen USD.
- Die Verkaufslast scheint sowohl von großen Investoren (Whales) als auch durch makroökonomische Unsicherheiten ausgelöst worden zu sein.
Milliarden an XRP landen auf Handelsplattformen
Die XRP-Reserven auf großen Krypto-Börsen haben im Januar stark zugenommen. So stieg etwa der Bestand bei Binance auf 2,72 Milliarden XRP, während die südkoreanische Börse Upbit sogar 6,3 Milliarden XRP hält.
Der Zusammenhang ist offensichtlich: Je mehr XRP an Börsen verfügbar ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Verkaufsdruck. Insbesondere südkoreanische Anleger scheinen in der aktuellen Verkaufswelle eine Schlüsselrolle zu spielen.
Gleichzeitig verschärfen externe Faktoren die Lage. Aussagen von Ex-Präsident Trump über mögliche neue Handelszölle sorgten für Unsicherheit an den US-Märkten – Investoren reduzierten daraufhin verstärkt riskante Positionen wie XRP.
XRP gibt alle Gewinne des Jahres wieder ab
XRP startete ins neue Jahr mit starken Kursgewinnen und stieg Anfang Januar bis auf 2,40 Dollar (ca. 2,02 Euro). Doch der Höhenflug war nur von kurzer Dauer.
In der Nacht auf heute rutschte der Kurs auf 1,82 Dollar (etwa 1,54 Euro) – der niedrigste Stand seit dem 19. Dezember. Damit ist der gesamte Jahresgewinn wieder ausradiert.
ETF-Abflüsse verstärken den Abwärtstrend
Auch aus der Welt der institutionellen Investoren kamen negative Signale. Die erst im November 2025 gestarteten XRP-ETFs verzeichneten am 7. Januar Abflüsse in Höhe von 40,8 Millionen Dollar, gefolgt von einem neuen Rekord am 20. Januar mit 53,32 Millionen Dollar.
Zwar melden die Fonds seither wieder Nettozuflüsse – jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau als zuvor.
Trotzdem steht XRP hier besser da als die Konkurrenz: Während Bitcoin (BTC)– und Ethereum (ETH)-ETFs seit Monaten Kapital verlieren, verbuchen die XRP-Produkte unterm Strich weiterhin Zuflüsse.
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