Gino Presti Gino Presti
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XRP fällt immer tiefer – das steckt hinter dem Rückgang

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Foto: Westlight/Shutterstock

XRP stürzt stark ab und viele Anleger fragen sich: Hat der Kryptowinter jetzt wirklich begonnen? In nur 24 Stunden verlor die Kryptowährung über 12 Prozent. Damit sank sie auf das niedrigste Niveau seit Oktober 2024. Was ist los?

Krypto-Crash: XRP und andere Altcoins auf Tiefstand
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Kurz zusammengefasst

  • XRP fällt 12,2 Prozent in 24 Stunden und steht über 42 Prozent niedriger als vor einem Monat
  • Der Kurs sinkt von über 1,50 Dollar auf circa 1,37 Dollar, das niedrigste Niveau seit Oktober 2024.
  • Rekordabfluss bei XRP-Börsenfonds und viele kurzfristige Anleger unter Wasser

XRP durchbricht wichtige Niveaus

Der XRP-Kurs fiel an einem Tag von über 1,50 Dollar auf etwa 1,36 Dollar zurück. Damit bleibt der Abwärtstrend bestehen: Im vergangenen Monat verlor der Token bereits 42 Prozent an Wert.

Anfang Januar stand XRP noch bei rund 1,84 Dollar. Verglichen mit dem Höchststand von 3,65 Dollar im Juli 2025 steht die Kryptowährung über 60 Prozent niedriger.

Bei 1,60 Dollar lag lange Zeit ein wichtiges Unterstützungsniveau, aber dieses Niveau ist inzwischen durchbrochen. Dadurch gibt es relativ wenig Auffangnetz bis zu 1,00 Dollar. Möglicherweise gerät der Rückgang in eine Beschleunigung, wenn Verkäufer die Oberhand behalten.

Der XRP-Kurs in den vergangenen 30 Tagen. Quelle: Coingecko.
Ripple kooperiert mit Großbank für schnellere Transaktionen
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XRP von roter Welle am Kryptomarkt mitgerissen

XRP, die fünftgrößte Kryptowährung, sinkt mit dem breiten Markt. Bitcoin (BTC) verlor im vergangenen Monat fast 25 Prozent, Ethereum (ETH) über 35 Prozent und BNB 25 Prozent.

Eine wichtige Bremse für die Kryptokurse ist der starke US-Dollar. Dieser zog nach politischen Entwicklungen rund um die amerikanische Zentralbank an. Ein stärkerer Dollar drückt üblicherweise auf risikovolle Anlagen wie Krypto.

Rekordabfluss bei XRP-Fonds vergrößert den Druck

Nicht nur am Kryptomarkt, auch an der Börse bekommt XRP Schläge. XRP-ETFs verzeichneten am Donnerstag, den 29. Januar, fast 80 Millionen Euro Abflüsse. Dies ist der größte Abfluss seit die Fonds vor erst einem halben Jahr lanciert wurden.

Dieser Abfluss fiel mit dem Beginn eines deutlichen Rückgangs zusammen, der mehrere Tage anhielt. Danach stabilisierte sich die Situation: Am 2. Februar war der Abfluss noch begrenzt und am Tag danach floss laut denselben Daten wieder Geld hinein.

Politische Spannungen treiben Anleger in Richtung Sicherheit

Die geopolitische Unruhe hilft auch sicher nicht. Durch Spannungen und militärische Eskalationen suchen Anleger häufiger sichere Häfen wie den Dollar oder Gold. In solchen Perioden fließt extra Geld aus risikovollen Märkten ab, darunter Krypto.

XRP-Sentiment bleibt auffallend positiv

Durch den Rückgang machen vor allem kurzfristige Anleger viel Verlust. Daten von Glassnode zeigen, dass der Indikator für nicht realisierte Nettogewinne und -verluste bei dieser Gruppe bei minus 0,38 steht. Dieses Niveau wurde seit dem Sommer 2022 nicht mehr gesehen.

Gleichzeitig bleibt die Stimmung rund um XRP in sozialen Medien relativ positiv. Das Krypto-Analyseunternehmen Santiment sieht, dass das Verhältnis positiver zu negativen Nachrichten bei XRP deutlich höher liegt als bei Bitcoin und Ethereum. Das deutet darauf hin, dass ein Teil der Anhängerschaft Kursrückgänge leichter aussitzt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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