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Das XRP Ledger (XRPL) – das Netzwerk hinter der Kryptowährung XRP – steht kurz davor, einen bedeutenden technischen Schritt zu machen. Im Februar 2026 wird ein Upgrade aktiviert, das speziell im Hinblick auf Banken und andere Finanzinstitute entwickelt wurde.
Es soll eine bessere Anbindung an bestehende Finanznetzwerke ermöglichen, ohne mit regulatorischen Anforderungen zu kollidieren.
Die Änderung ist unter dem technischen Namen „XLS-80-Amendment“ bekannt und wurde inzwischen offiziell angenommen. Über 91 % der Validatoren – also der Netzwerkteilnehmer, die für den Betrieb und die Sicherheit des XRPL verantwortlich sind – stimmten dafür.
Damit wurde die erforderliche Schwelle von 80 % deutlich überschritten. Nach einer üblichen Wartezeit von zwei Wochen wird die Funktion am 4. Februar 2026 endgültig im Netzwerk aktiviert.
Was beinhaltet dieses Upgrade?
Im Zentrum des Updates stehen sogenannte „Permissioned Domains“ – also abgeschirmte Bereiche innerhalb eines ansonsten öffentlichen Netzwerks.
Man kann sie sich wie gesicherte Zonen auf einer öffentlichen Straße vorstellen, die speziell für Institutionen eingerichtet sind, die zusätzlichen regulatorischen Anforderungen unterliegen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Finanzinstitute Transaktionen in einer kontrollierten Umgebung durchführen können – mit klaren Zugangsbedingungen, die sowohl internen Compliance-Vorgaben als auch externen Gesetzen (etwa zur Geldwäscheprävention) entsprechen.
Es handelt sich hierbei um ein technisches Upgrade „unter der Haube“. Für Endnutzer entsteht kein neues Produkt, aber es wird eine wichtige Grundlage geschaffen, auf der Entwickler weiter aufbauen können – beispielsweise für regulierte Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte.
Voraussetzung für ein funktionierendes System ist jedoch, dass die Betreiber solcher abgeschirmten Zonen vertrauenswürdig und kompetent sind. Die Entwickler räumen ein, dass Missbrauch möglich ist, wenn die Verwaltung mangelhaft ist. Klare Regeln und gute Aufsicht sind daher entscheidend.
Mit diesem Upgrade möchte das XRP Ledger eine Brücke zwischen der Geschwindigkeit der Blockchain-Technologie und den hohen Anforderungen des traditionellen Finanzsystems schlagen.
Welche Auswirkungen hat das Upgrade auf den XRP-Kurs?
Wer kurzfristig starke Kursbewegungen erwartet, dürfte zunächst enttäuscht sein. Laut Experten verändert das Upgrade keine grundlegenden Parameter wie das Angebot an XRP oder die Transaktionsgebühren.
Zum Zeitpunkt der Ankündigung lag der XRP-Kurs bei 1,60 US-Dollar, nachdem er in der Vorwoche um 16 % gefallen war. Eine mögliche positive Kursentwicklung hängt vor allem von der tatsächlichen Nutzung ab.
Wenn große Banken und Finanzdienstleister das XRPL aktiv einsetzen, müssen sie XRP verwenden, um Transaktionen durchzuführen und Gebühren zu bezahlen.
Das wiederum könnte die Nachfrage nach XRP mittelfristig erhöhen – allerdings nicht sofort. Fachleute rechnen mit einer allmählichen Wirkung über Monate oder sogar Jahre hinweg, sofern sich die Technologie in der Praxis bewährt.
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