Foto: Bordovski Yauheni/Shutterstock
Bringt Ripple Blockchain ins Geschäftsleben? Ripple startet eine neue Plattform für Unternehmensfinanzen und geschäftliche Vermögensverwaltung. Damit will Ripple zeigen, dass Blockchain nicht nur im Kryptohandel und bei Zahlungen ihren Platz hat, sondern auch am Arbeitsplatz internationaler Unternehmen. In einer Zeit, in der Märkte sich immer mehr in Richtung 24/7-Zahlungen bewegen, versucht Ripple sich genau dort zu positionieren.
Ripples Schritt in Richtung Unternehmensfinanzen
Die neue Plattform von Ripple basiert auf der Technologie von GTreasury, einem Unternehmen, das Ripple im vergangenen Jahr für rund eine Milliarde Dollar (840 Millionen Euro) übernommen hat. Diese Software wird bereits von großen Unternehmen genutzt, um ihre Liquidität, Zahlungen und Barmittel zu verwalten. Durch die Ergänzung von Blockchain und Stablecoins entsteht ein System, in dem Unternehmen ihre bestehenden Prozesse beibehalten können, aber schneller abrechnen können.
Eines der größten Probleme für Finanzabteilungen ist, dass Abwicklungen und Zahlungen oft Tage dauern können, besonders bei internationalen Zahlungen. Das bedeutet wenig Übersicht und Geld, das feststeht. Ripple will das lösen, indem Abwicklungen auf Minuten verkürzt werden, mit Stablecoins als Abwicklungsebene. Das senkt laut dem Unternehmen auch die Reibung bei internationalen Zahlungen und begrenzt die Exposition gegenüber Wechselkursen.
Darüber hinaus richtet sich die Plattform auf etwas, das viele CFOs kennen: große Geldmengen, die abends und am Wochenende nichts tun. Renaat Ver Eecke, CEO von GTreasury, fasste es wie folgt zusammen:
„Es liegt enorm viel Geld bei Unternehmen, das nachts und am Wochenende stillsteht. Wenn die Abwicklung auf Minuten zurückgeht, kann dieses inaktive Geld endlich für dich arbeiten“, so Ver Eecke
Tokenisierung und 24/7-Zahlungen
Große Finanzinstitute bewegen sich immer schneller in Richtung Tokenisierung und Märkte, die immer geöffnet sind. In den USA gab die Securities and Exchange Commission (SEC) kürzlich grünes Licht für eine Tochtergesellschaft der DTCC, um einen Tokenisierungsdienst zu starten.
Auch Börsenplattformen bereiten sich auf diese Zukunft vor. Sowohl Nasdaq als auch die New York Stock Exchange arbeiten an Infrastruktur für tokenisierte Aktien und Börsenfonds, mit Zahlungen über Blockchain und Handel außerhalb traditioneller Öffnungszeiten. Allein im Jahr 2024 verarbeitete die DTCC für etwa 3,7 Billiarden (eine Eins mit fünfzehn Nullen) Dollar an Transaktionen.
Für Ripple passt das alles in eine breitere Strategie. Mit Ripple USD, einer Dollar-Stablecoin mit einem Marktwert von gut 1,16 Milliarden Euro, hat das Unternehmen bereits ein eigenes Abwicklungsinstrument im Haus.
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