Gino Presti Gino Presti
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Wie bereitet sich Binance auf die bevorstehende europäische Krypto-Gesetzgebung vor?

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Foto: ANTON ZUBCHEVSKYI/Shutterstock

Innerhalb der Europäischen Union wird am 1. Juli eine neue Krypto-Gesetzgebung in Kraft treten. Diese Gesetzgebung betrifft Krypto-Vermögenswerte und trägt den Namen Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA).

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Markets in Crypto-Assets Regulation

Mit MiCA gibt es klare Regeln, die Kryptobörsen und Kryptowährungen erfüllen müssen. Es wird von Anfang an Währungen geben, die alle Regeln erfüllen, aber auch solche, bei denen noch rechtliche Arbeit geleistet werden muss.

Eine der Krypto-Börsen, die sich bereits intensiv mit der bevorstehenden Gesetzgebung beschäftigt, ist Binance. Wenn das Gesetz Anfang nächsten Monats in Kraft tritt, wird das Unternehmen nicht sofort den neuen Gesetzen entsprechen. Um die Nutzer in der Europäischen Union vorzubereiten, hat die Krypto-Börse sie jedoch bereits mit Informationen über den bevorstehenden Übergang versorgt.

Übergangszeit mit Stablecoins

Binance hat beschlossen, für europäische Nutzer alle Stablecoins in zwei Kategorien zu unterteilen: „regulated coins“ und „unauthorized coins“. Es wird eine Übergangszeit geben, in der die Nutzer ihre „unauthorized“ Coins nur verkaufen und nicht mehr kaufen können. Laut der Börse wird es zunehmend mehr regulierte Coins geben, sodass immer mehr Nutzer den neuen Gesetzen entsprechen werden.

Die Entscheidung für eine Übergangszeit hat einen Hintergrund. In einem Blog-Beitrag schreibt die Krypto-Börse:

„Unser Ansatz für einen Übergang zielt darauf ab, potenziell schädliche Auswirkungen auf den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und den globalen Kryptomarkt zu minimieren. Dies könnte dadurch entstehen, dass die Nutzer massenweise ihre Stablecoins wechseln, während es zu wenig Exit-Liquidität gibt.“

Wenn große Nutzergruppen gleichzeitig einen Stablecoin verkaufen, kann dies erhebliche Auswirkungen auf den Preis und die verfügbare Liquidität des Coins haben. Dies kann schwerwiegende Folgen haben, da ein Stablecoin dadurch sehr instabil werden kann.

Binance hat nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, welche Stablecoins den MiCA-Richtlinien entsprechen und welche nicht. Derzeit würden nur wenige Stablecoins den neuen Gesetzen und Vorschriften entsprechen.

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MiCA möglicherweise positiv für Krypto Stablecoins

Experten sind geteilter Meinung über die Auswirkungen, die MiCA auf den europäischen Krypto-Markt haben könnte. Der Fokus der Experten liegt vor allem auf den Stablecoins. In dieser Hinsicht sind die meisten Experten sehr positiv. Joachim Schwerin, Ökonom bei der Europäischen Kommission, teilte der Krypto-Nachrichtenwebsite Cointelegraph mit, dass MiCA dazu führen könnte, dass wir offener gegenüber Stablecoins im Allgemeinen werden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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