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Laut Bitwise CIO Matt Hougan steht die amerikanische Krypto-Industrie an einem Scheideweg. Falls der Clarity Act letztendlich im Senat scheitert, gerät Krypto seiner Meinung nach in eine entscheidende Periode von etwa drei Jahren.
In dieser Phase geht es nicht mehr um politische Versprechen oder Erwartungen, sondern um harte Beweise, dass Krypto unverzichtbar für die reale Wirtschaft ist.
Verwundbar ohne klare Gesetzgebung
Der Clarity Act ist ein amerikanisches Gesetz, das festlegen soll, wer in den USA für Krypto zuständig ist. Darüber hinaus entscheidet dieses Gesetz, welche Regeln für verschiedene Krypto-Assets gelten und welche juristischen Rollen die SEC und die CFTC übernehmen.
Der Gesetzesentwurf wurde letztes Jahr bereits vom Repräsentantenhaus genehmigt und erhielt Unterstützung aus dem Weißen Haus, liegt aber jetzt noch im Senat. Laut Bitwise kann weitere Verzögerung große Folgen für den gesamten Kryptomarkt haben.
Ohne Gesetzgebung bleibt das aktuelle, relativ kryptofreundliche Klima verwundbar. Eine nächste Regierung kann den Kurs einfach umwerfen.
Krypto muss sich beweisen
Matt Hougan stellt fest, dass sich der Sektor dann mit konkreten Anwendungen beweisen muss. Denk an Stablecoins, die wirklich für Zahlungen verwendet werden, breiten digitalen Handel und die Nutzung von Blockchain im täglichen Leben.
„Falls das Gesetz nicht angenommen wird, bekommen wir eine ‚zeig es uns‘-Periode von drei Jahren“, so Hougan.
In dieser Zeit muss Krypto zeigen, dass es aus dem täglichen Leben und dem Finanzsystem nicht mehr wegzudenken ist. Er vergleicht diese Situation mit Unternehmen wie Uber und Airbnb, die jahrelang in einem grauen juristischen Bereich operierten.
Erst als Millionen Menschen sie nutzten, wurden Regeln an die Realität angepasst. Krypto könnte laut Hougan einen ähnlichen Weg gehen, wobei Erfolg alles andere als garantiert ist.
Interne Spannungen rund um Krypto-Gesetzgebung
Unterdessen rumort es auch innerhalb des Sektors selbst. Während Senatoren noch an den Details des Clarity Act feilen, sind offene Konflikte zwischen großen Akteuren entstanden. Citron Research beschuldigte Coinbase-CEO Brian Armstrong, sich gegen das Gesetz zu stellen, um seine eigenen Interessen zu schützen.
Coinbase zog vor zwei Wochen ihre Unterstützung für den Gesetzesentwurf zurück. Laut dem Unternehmen war „kein Gesetz noch besser als dieses Gesetz“. Citron suggerierte jedoch, dass Armstrong vor allem Angst vor zusätzlicher Konkurrenz hat, unter anderem von Parteien, die in Nischen wie Tokenisierung aktiv sind.
Für Investoren macht dies alles die Situation besonders unsicher. Falls der Clarity Act doch noch in einer Form angenommen wird, die die Industrie unterstützt, erwartet Hougan eine deutliche Rally.
Der Markt würde dann davon ausgehen, dass Wachstum bei Stablecoins und Tokenisierung gesichert ist. Bleibt diese Klarheit aus, dann werden Preise von Coins wie Bitcoin seiner Meinung nach erst steigen, sobald Krypto sich in der Praxis bewährt hat.
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