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Der Kryptomarkt startet mit einer vollen Makro-Agenda in die Woche. Anleger richten ihren Blick vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten. Diese Zahlen bestimmen kurzfristig das Marktsentiment rund um Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH).
Der Fokus liegt dabei weniger auf das Wirtschaftswachstum selbst, sondern stärker auf Signalen einer Abkühlung des Arbeitsmarkts. Besonders der Lohndruck spielt dabei eine zentrale Rolle. Das ist relevant, weil Zinserwartungen stark mit diesen Daten verknüpft sind.
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US-Arbeitsmarktdaten geben Richtung vor
Am Mittwoch werden neue Zahlen zur Beschäftigung im privaten Sektor veröffentlicht. Dieser Bericht liefert einen ersten Einblick in die Lage des Arbeitsmarkts im Januar. Größere Abweichungen von den Erwartungen führen häufig zu Bewegungen an den Finanzmärkten.
Später am selben Tag folgen Daten zur Anzahl offener Stellen. Diese Zahlen geben Aufschluss über die Nachfrage nach Arbeitskräften. Ein rückläufiger Trend deutet auf eine Entspannung am Arbeitsmarkt hin.
Für den Kryptomarkt zählt vor allem die Tendenz der Zahlen: Geringere Nachfrage nach Arbeitskräften unterstützt die Erwartung sinkender Zinsen – ein Umfeld, das sich in der Regel positiv auf Bitcoin und Ethereum auswirkt.
Erstanträge und offizieller Arbeitsmarktbericht bleiben entscheidend
Am Donnerstag werden die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht. Diese Zahlen zeigen zeitnah, ob Unternehmen Personal abbauen. Ein allmählicher Anstieg passt zu einem sich abkühlenden Wirtschaftsumfeld.
Am Freitag folgt dann der offizielle Arbeitsmarktbericht – meist der marktbewegendste Indikator der Woche. Anleger achten dabei nicht nur auf die Zahl neu geschaffener Stellen, sondern insbesondere auf die Lohnentwicklung.
Ein kräftiger Anstieg der Löhne hält den Inflationsdruck hoch – und erschwert Zinssenkungen. Das setzt risikobehaftete Märkte wie den Kryptosektor unter Druck.
Was das für Bitcoin und Ethereum bedeutet
Bitcoin reagiert häufig direkt auf Makrodaten aus den USA. Erwartungen rund um Zinspolitik und Liquidität spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ethereum folgt in der Regel einem ähnlichen Muster.
Neben makroökonomischen Daten beeinflusst derzeit auch die geopolitische Lage die Märkte. Die angespannte Situation rund um Venezuela sorgt für zusätzliche Unsicherheit – und lenkt vermehrt Aufmerksamkeit auf Bitcoin als alternatives Wertaufbewahrungsmittel.
Institutionelle Anleger bleiben weiterhin aktiv im Kryptobereich. Ihre Positionierung hängt jedoch stark vom Zinsumfeld ab. Arbeitsmarktdaten sind daher ein indirekter, aber zentraler Faktor für ihre Haltung gegenüber digitalen Assets.
Insgesamt richtet der Markt in dieser Woche den Fokus klar auf Signale zur Beschäftigungs- und Lohnentwicklung. Diese Zahlen spielen eine Schlüsselrolle für die Preisbewegungen von Bitcoin und Ethereum im weiteren Verlauf des Januars.
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