Amal Bell Amal Bell
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USA drohen Wallet-Gründern mit Höchststrafe

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Regierung und …
USA drohen Wallet-Gründern mit Höchststrafe

Foto: Leigh Prather/Shutterstock en

US-Staatsanwälte fordern die maximale Gefängnisstrafe für die Gründer des Kryptodienstes Samourai Wallet.

Der Fall steht exemplarisch für das zunehmend härtere Vorgehen der US-Behörden gegen datenschutzorientierte Krypto-Tools, wie zuvor bereits im vielbeachteten Verfahren gegen Tornado Cash.

Die beiden Gründer, Keonne Rodriquez und William Lonergan Hill, sehen sich mit der Forderung konfrontiert, bis zu fünf Jahre Haft zu verbüßen.

Das US-Justizministerium wirft ihnen vor, ein nicht lizenziertes Geldtransportunternehmen betrieben und dadurch gezielt Kriminelle unterstützt zu haben, ihre Einnahmen zu verschleiern.

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Bitcoin zur Geldwäsche genutzt

Laut Anklage existierte bereits 2018 eine WhatsApp-Gruppe mit dem Titel „money laundering for bitcoin“ (Geldwäsche für Bitcoin(BTC)).

Zudem hätten die Gründer ihr Marketingteam gezielt dazu aufgefordert, Nutzer zum Einsatz des sogenannten Mixers zu animieren – einer Funktion, mit der sich die Herkunft von BTC verschleiern lässt.

Die Behörden schätzen, dass zwischen 2015 und 2024 mindestens 237 Millionen US-Dollar an kriminellen Geldern über Samourai Wallet gewaschen wurden.

Die Anklage stützt sich auf Artikel 371 des US-Strafrechts, der das Betreiben eines nicht lizenzierten Finanzdienstleisters mit einer Höchststrafe von fünf Jahren belegt.

Die zuständige Aufsichtsbehörde hatte zunächst eine Haftstrafe von 42 Monaten empfohlen – die Staatsanwaltschaft fordert nun jedoch die volle Strafhöhe.

US-Regierung geht gegen Datenschutztools in Krypto vor

Der Fall steht im Kontext einer zunehmend aggressiven Haltung der USA gegenüber Krypto-Tools, die finanzielle Privatsphäre ermöglichen.

Ähnlich wie im Fall Tornado Cash stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen technischer Neutralität und Beihilfe zu illegalen Aktivitäten liegt.

Die Urteilsverkündungen sind angesetzt auf den 6. November (Rodriquez) und den 7. November (Hill).

Sollte die volle Haftstrafe ausgesprochen werden, wäre dies ein prägendes Urteil, das künftige regulatorische Maßnahmen gegen Privacy-Technologien im Kryptobereich beeinflussen dürfte.

Signalwirkung für die gesamte Kryptobranche

Die Forderung nach der Höchststrafe verdeutlicht, wie ernst die US-Behörden die Nutzung von Krypto-Diensten zur Geldwäsche nehmen.

Gleichzeitig wirft der Fall wichtige Fragen auf – etwa zur Balance zwischen technologischem Fortschritt, finanzieller Privatsphäre und Regulierung.

Für alle, die in der Kryptobranche tätig sind, gilt: Diese Entscheidung ist wegweisend und könnte künftige Entwicklungen maßgeblich prägen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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