Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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USA beenden Regel-Chaos bei Krypto – Institutionelle Investoren horchen auf

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Regierung und …
USA wollen Chaos bei Krypto-Regeln endlich beenden

Foto: DCStockPhotography /Shutterstock

Die US-Finanzaufsichtsbehörden Securities and Exchange Commission (SEC) und Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben am 11. März ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wollen beide Behörden ihre Zusammenarbeit bei der Regulierung von Kryptowährungen und anderen digitalen Assets deutlich ausbauen.

Der Schritt könnte einen langjährigen Konflikt zwischen den beiden wichtigsten US-Regulierungsbehörden entschärfen und für mehr Klarheit im Kryptomarkt sorgen. Laut einem bekannten Analysten kann das noch mehr Institutionelle Investoren in den Markt ziehen.

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Streit zwischen SEC und CFTC sorgte für Unsicherheit

In den vergangenen Jahren herrschte häufig Uneinigkeit darüber, welche Behörde für bestimmte Kryptowährungen zuständig ist.

Die SEC vertritt die Position, dass viele Token als Wertpapiere eingestuft werden müssen und damit unter ihre Aufsicht fallen. Die CFTC hingegen betrachtet zahlreiche Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) eher als Rohstoffe, ähnlich wie Gold oder Öl.

Diese unterschiedlichen Ansichten führten zu einer komplexen regulatorischen Situation. Unternehmen im Kryptosektor mussten sich teilweise mit widersprüchlichen Anforderungen auseinandersetzen. Auch für Investoren sorgte die unklare Einordnung digitaler Assets immer wieder für Unsicherheit.

Neue Kooperation soll Aufsicht koordinieren

Mit dem neuen Memorandum of Understanding wollen beide Behörden ihre Zusammenarbeit nun strukturieren und vertiefen.

Geplant sind unter anderem regelmäßige Abstimmungen zu Entwicklungen im Kryptomarkt, ein Austausch von Daten über Marktaktivitäten sowie eine koordinierte Marktüberwachung. Auch bei Untersuchungen und Durchsetzungsmaßnahmen wollen die Behörden künftig enger zusammenarbeiten.

Darüber hinaus sollen Mitarbeitende beider Institutionen stärker über die Zuständigkeiten der jeweils anderen Behörde geschult werden. Ziel ist es, Doppelarbeit zu vermeiden und widersprüchliche Entscheidungen künftig zu reduzieren.

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Analyst spricht vom Ende des „Regulierungskriegs“

In der Kryptobranche wird die Vereinbarung bereits als wichtiger Schritt bewertet. Der Krypto-Analyst RobynHD sieht darin eine mögliche Wende im regulatorischen Umfeld.

„Jahrelang herrschte Chaos: Zwei Behörden, zwei Regelwerke und kaum Klarheit für den Markt“, schreibt er auf der Plattform X.

Laut RobynHD könnte die neue Zusammenarbeit eine wichtige Grundlage für institutionelle Investoren schaffen.

„Mit anderen Worten: Der regulatorische Krieg ist vorbei“, so der Analyst. „Die Infrastruktur für institutionelles Kapital wird gerade aufgebaut.“

 

Abkommen kommt vor neuer Gesetzgebung

Bemerkenswert ist, dass die Vereinbarung zustande kommt, bevor umfassende neue Krypto-Gesetze in den USA verabschiedet wurden. In Washington wird derzeit unter anderem über den sogenannten CLARITY Act diskutiert, der die Zuständigkeiten der Behörden im Kryptobereich klarer definieren soll.

Die engere Zusammenarbeit zwischen SEC und CFTC könnte daher als Vorbereitung auf eine umfassendere Regulierung des Kryptomarktes in den Vereinigten Staaten gesehen werden.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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