SEC-Kommissar warnt vor Risiken bei Krypto und Privatsphäre

2 Min. Lesedauer
16. Dez. 2025, 13:14

Die amerikanische Aufsichtsbehörde SEC hat sich mit Vertretern aus dem Kryptosektor über Finanzaufsicht und Privatsphäre ausgetauscht. Das Gespräch fand am Montag statt und konzentrierte sich auf die Frage, wie sich die Regulierung entwickeln muss, da die Blockchain-Nutzung zunimmt. Dies betrifft Wallets, Berichterstattung und Selbstverwahrung.

Das Rundtischgespräch ist Teil eines breiteren Ansatzes der SEC, um die Aufsicht über Krypto zu gestalten. Dabei sucht die Aufsichtsbehörde nach einer Balance zwischen Anlegerschutz und dem Recht auf finanzielle Privatsphäre.

SEC sieht Spannungsfeld zwischen Aufsicht und Privatsphäre

SEC-Kommissarin Hester Peirce eröffnete das Gespräch mit einer klaren Botschaft. Ihrer Ansicht nach erfordert das Wachstum Blockchain-basierter Finanzsysteme neue Entscheidungen. Die Aufsicht muss effektiv bleiben, ohne die Privatsphäre vollständig auszuhöhlen.

Peirce leitet innerhalb der SEC die spezielle Krypto-Taskforce. Gemeinsam mit Vorsitzendem Paul Atkins und Kommissar Mark Uyeda ging sie auf die Frage ein, wie Regeln an dezentrale Technologie angepasst werden müssen.

Bei Blockchains werden Transaktionen in einem öffentlichen Netzwerk festgehalten. Das macht Kontrolle einfacher, wirft aber auch Bedenken hinsichtlich der permanenten Sichtbarkeit finanzieller Handlungen auf.

Krypto als mögliches Aufsichtsinstrument

SEC-Vorsitzender Paul Atkins skizzierte eine bemerkenswerte Perspektive. Seiner Meinung nach hat Krypto das Potenzial, zum mächtigsten System für Finanzaufsicht aller Zeiten zu werden. Das hängt davon ab, wie die Regierung die Regulierung gestaltet.

Atkins verwies auf frühere Vorschläge, bei denen jede Krypto-Wallet als Broker angesehen wurde. Das würde bedeuten, dass deutlich mehr Transaktionen unter Berichtspflichten fallen. Dieser Ansatz stieß auf heftige Kritik aus dem Sektor.

Laut Kritikern verschiebt ein solches Modell die Verantwortung zu weit auf Nutzer und Entwickler. Es besteht das Risiko, dass Innovation gebremst wird und Selbstverwahrung unter Druck gerät.

Folgen für Nutzer und Unternehmen

Für Kryptounternehmen dreht sich das Gespräch vor allem um Klarheit. Unternehmen wollen wissen, welche Daten sie liefern müssen. Nutzer wollen gleichzeitig selbst über ihre Krypto entscheiden.

Selbstverwahrung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer Selbstverwahrung nutzt, verwahrt seine eigenen Schlüssel. Das passt weniger gut zu einer Aufsicht, die von Banken und anderen Vermittlern ausgeht.

Die SEC scheint diese Spannung anzuerkennen. Der Ton des Gesprächs deutet auf eine Suche nach Regeln hin, die umsetzbar bleiben. Breite Verpflichtungen erscheinen weniger selbstverständlich.

In der kommenden Zeit achtet der Markt auf neue Vorschläge aus Washington. Die Kernfrage bleibt, wie Aufsicht und Privatsphäre innerhalb von Krypto nebeneinander bestehen können.

Bitvavo belohnt deutsche Nutzer mit 10 € in Krypto – jetzt kostenlos starten

Bitvavo, eine der führenden Kryptobörsen Europas, möchte dir den Einstieg in die Welt der digitalen Assets erleichtern – und schenkt 10 € Willkommensbonus in Krypto.

Sichere dir jetzt deinen Bonus direkt auf der offiziellen Bitvavo-Seite.

Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich

Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.

Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.

Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte

20 € gratis Bitcoin.

OKX

4.5 out of 5

Trustpilot star

Trustpilot

SEC-Kommissar warnt vor Risiken bei Krypto und Privatsphäre