Shutterstock/George Khelashvili
Europa ist führend, wenn es um klare Kryptoregeln geht, während die Vereinigten Staaten hinterherhinken. Das sagt Vlad Tenev, CEO der Handelsplattform Robinhood.
Seiner Meinung nach sorgt der europäische Rechtsrahmen für mehr Klarheit und Geschwindigkeit, während US-Unternehmen durch ein undurchsichtiges Geflecht aus Regeln und Einschränkungen ausgebremst werden.
Tenev verweist auf den Unterschied im Vorgehen beider Regionen. Während die Europäische Union auf einen einheitlichen Rahmen setzt, kämpfen die Vereinigten Staaten weiterhin mit zersplitterter Regulierung auf Bundesstaatenebene.
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Klare Regeln in Europa, Unsicherheit in den USA
Mit der „Markets in Crypto-Assets Regulation“ (MiCA) hat die EU einheitliche Vorschriften für Kryptounternehmen eingeführt. Diese gelten in allen Mitgliedstaaten und erleichtern es Unternehmen, ihre Dienstleistungen grenzüberschreitend anzubieten.
Da die Spielregeln in Europa feststehen, wissen Unternehmen genau, woran sie sind. Das macht es einfacher, neue Produkte zu entwickeln und in weiteres Wachstum zu investieren.
Ein konkretes Beispiel ist das sogenannte Krypto-Staking, bei dem Nutzer ihre Kryptowährungen einsetzen, um Belohnungen zu erhalten.
„Staking ist eine der meistgefragten Funktionen in der Robinhood-App, ist aber aufgrund der aktuellen politischen Blockade für Kunden in vier US-Bundesstaaten weiterhin nicht verfügbar.
Stock Tokens hingegen sind für unsere Kunden in der EU verfügbar, aber nicht auf unserem Heimatmarkt“, erklärt er auf X.
In mehreren US-Bundesstaaten ist das Staking eingeschränkt oder sogar vollständig verboten. Das behindert nicht nur Innovationen, sondern führt auch zu Ungleichbehandlung zwischen Nutzern in verschiedenen Bundesstaaten.
„Es ist an der Zeit, dass die USA beim Kryptoregulierungsrahmen die Führung übernehmen“, sagt Tenev.
Was bedeutet das für Anleger?
Für europäische Anleger könnte sich der Unterschied in der Regulierung deutlich bemerkbar machen.
Trotz der Kritik an der MiCA-Gesetzgebung gibt sie Unternehmen in der EU die Möglichkeit, schneller neue Services zu starten – und das innerhalb eines transparenten rechtlichen Rahmens. Das sorgt für mehr Planbarkeit als in den Vereinigten Staaten.
Klare Regeln müssen Innovation nicht bremsen – sie können sie sogar fördern. Laut dem Robinhood-CEO zeigt Europa, wie ein gemeinsamer Regulierungsrahmen den Kryptosektor voranbringen kann, während die USA derzeit hinterherlaufen.
Allerdings scheint Donald Trump in dieselbe Richtung zu denken. In einer aktuellen Rede erklärte er, dass intensiv an einer neuen Kryptogesetzgebung gearbeitet werde.
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