Gino Presti Gino Presti
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Pro-XRP-Anwalt erleidet schwere Niederlage gegen Anti-Krypto-Senatorin

Warren schlägt Deaton mit großem Vorsprung in Massachusetts

Pro-XRP-Anwalt erleidet schwere Niederlage gegen Anti-Krypto-Senator

Foto: Bumble Dee/Shutterstock

Trotz des Wahlsiegs von Trump gab es diese Woche auch weniger erfreuliche Nachrichten für die Krypto-Industrie in der amerikanischen Politik. Elizabeth Warren besiegte nämlich den Pro-XRP-Anwalt John Deaton deutlich und sicherte sich damit den Senatssitz von Massachusetts.

Warren ist in den USA als Anti-Krypto-Senatorin bekannt und wird nun ihre dritte Amtszeit im Senat antreten.

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XRP-Anhänger Deaton hatte wenig Chancen bei den Wahlen

Der Republikaner Deaton musste eine klare Niederlage gegen Warren hinnehmen. Warren erhielt laut den Wahldaten der Associated Press (AP) nicht weniger als 60 Prozent der Stimmen.

Deatons Kandidatur galt von Beginn an als fast aussichtslos gegen Warren. Warren ist beliebt und seit 2013 im Senat. Schon in den Umfragen vor der Wahl führte sie mit 20 bis 30 Prozentpunkten Vorsprung – noch bevor eine einzige Stimme ausgezählt wurde.

Große Unterstützung der Krypto-Industrie für Deaton

Deaton erlangte vor allem durch seine Rolle im Rechtsstreit zwischen Ripple und der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Bekanntheit. Die SEC verklagte Ripple damals, weil XRP als nicht registriertes Wertpapier (Security) angeboten wurde.

Als US-Anwalt setzte sich Deaton für die Interessen der XRP-Inhaber ein und zeigte sich selbst als großer XRP-Befürworter. Dies brachte ihm große Unterstützung aus der Krypto-Industrie, wie die Krypto-Nachrichten berichteten.

Deaton erhielt unter anderem 2 Millionen Dollar von Ripple (dem Unternehmen hinter XRP) und den Winklevoss-Zwillingen für seine Kampagne. Die Zwillinge sind die Gründer der Kryptobörse Gemini und sind durch ihren Rechtsstreit mit Facebook bekannt geworden.

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Warren und Deaton geraten über Krypto in Debatten aneinander

Im Oktober 2024 standen sich Deaton und Warren in zwei Debatten um den Senatssitz von Massachusetts gegenüber. Dabei warf Deaton Warren vor, sich zu sehr auf den Kampf gegen Krypto zu konzentrieren und eine „Anti-Krypto-Armee“ zu formen.

Deaton kritisierte, dass Warren dem Thema Krypto zu viel Priorität einräume, anstatt sich auf wichtige soziale Fragen für die Unter- und Mittelschicht des Staates zu konzentrieren. Da er die Interessen der Krypto-Community vertritt, glaubt er, dass diese Technologie die wirtschaftliche Lage vieler Menschen verbessern könnte.

Warren entgegnete, dass sie nichts gegen den Krypto-Handel habe, solange die Anleger „den gleichen Regeln folgen“ wie Banken und Broker.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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