Foto: KinoMasterskaya/Shutterstock
Die irische Polizei hat mit Hilfe von Europol den digitalen Tresor eines Drogendealers geknackt. Beamte haben eine von zwölf Bitcoin (BTC)-Wallets geknackt und dabei mehr als 30 Millionen Euro in Bitcoin beschlagnahmt.
Jahrelang ging man davon aus, dass die Zugangscodes und damit die Bitcoins für immer verloren seien.
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Kurz zusammengefasst
- Die irische Polizei hat eine Krypto-Wallet geknackt und 500 Bitcoin beschlagnahmt.
- Die Bitcoins sind über 30 Millionen Euro wert und befinden sich nun auf einem Konto der Kryptobörse Coinbase.
- Die Wallet gehört einem Drogendealer, der seine Zugangscodes vor Jahren in einer Angelrute versteckt hatte.
Bitcoin-Wallet mit Millionen geknackt
Das Criminal Assets Bureau (CAB), eine Spezialeinheit der irischen Polizei, hat 500 Bitcoin beschlagnahmt.
Die digitalen Coins befanden sich in einer Wallet des Drogendealers Clifton Collins. Blockchain-Experten beobachteten am Dienstag, wie der gesamte Betrag auf eine gesicherte Adresse von Coinbase übertragen wurde.
Das Knacken der Wallet gilt als technische Meisterleistung. Normalerweise sind Bitcoins dauerhaft unzugänglich, wenn der einzigartige Zugangscode – der sogenannte Private Key – verloren geht.
Es ist vergleichbar mit dem Öffnen eines Schweizer Banktresors, dessen einziger Schlüssel vor Jahren im Ozean versenkt wurde.
Schlüssel in Angelrute versteckt
Collins wurde 2017 verhaftet und zu fünf Jahren Haft wegen Anbau und Verkauf von Cannabis verurteilt. Mit den Erlösen kaufte er zwischen 2011 und 2012 tausende Bitcoins.
Die Zugangscodes zu all seinen Wallets befanden sich auf einem einzigen Blatt Papier. Dieses versteckte er in der Aluminiumkappe eines Angelrutenbehälters in seinem Mietshaus. Nach seiner Verhaftung verschwanden die Gegenstände aus der Wohnung.
Collins erklärte später, dass der Angelrutenbehälter bereits zuvor gestohlen worden sei. Damit galten die Millionen an Bitcoin lange Zeit als für immer verloren.
Noch 11 Krypto-Wallets des Drogendealers offen
Europol spielte eine entscheidende Rolle bei der Operation. Laut der irischen Polizei lieferte das europäische Cybercrime-Zentrum in Den Haag unverzichtbare technische Expertise, um die Wallet zu öffnen.
Ohne diese Unterstützung wäre die Operation nicht erfolgreich gewesen. Wie genau die Polizei Zugang zur Wallet erhielt, wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Laut Polizei besaß Collins insgesamt 12 Wallets mit rund 6.000 Bitcoin. Diese wurden vor sieben Jahren beschlagnahmt. Nun stellt sich die Frage, ob weitere Wallets geknackt werden können.
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