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Nvidia und CEO Jensen Huang müssen sich bald vor einer Gruppe von Investoren verantworten.
Diese werfen dem Unternehmen vor, seine Krypto-Umsätze verschwiegen zu haben. Nvidia wurde dafür bereits zuvor von der Aufsichtsbehörde mit einer Geldstrafe belegt, und ein Richter erlaubt nun, dass der Fall als Sammelklage weitergeführt wird.
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Kurz zusammengefasst
- Ein Richter in Kalifornien hat eine Sammelklage gegen Nvidia und seinen CEO genehmigt.
- Im Zentrum steht der Vorwurf, dass Nvidia 1 Milliarde Euro an Krypto-Umsätzen verschwiegen hat.
- Der Fall folgt auf eine frühere Geldstrafe von 5,5 Millionen US-Dollar, die Nvidia wegen derselben Krypto-Einnahmen erhielt.
Nvidia „verschwieg“ Krypto-Einnahmen
Der Fall bezieht sich auf die Jahre 2017 und 2018, als die Nachfrage nach Grafikkarten durch Kryptominer stark anstieg.
Den Investoren zufolge hat Nvidia den Markt bewusst in die Irre geführt, indem das Unternehmen nicht offenlegte, welcher Anteil der Umsätze tatsächlich aus dem Verkauf von Grafikkarten an Kryptominer stammte.
Das Unternehmen soll rund 1 Milliarde Euro an Krypto-Umsätzen zu niedrig ausgewiesen haben.
Laut der Klage wurden diese Einnahmen fälschlicherweise als Umsätze aus dem Gaming-Segment verbucht, obwohl die Grafikkarten in Wirklichkeit massenhaft für das Krypto-Mining eingesetzt wurden.
Starker Kursrückgang und frühere Strafe
Die Investoren stützen ihre Klage unter anderem auf die Reaktion des Aktienkurses.
Nachdem Nvidia am 15. November 2018 vor niedrigeren Gewinnen warnte und einen „starken Rückgang der Nachfrage aus der Kryptowelt“ meldete, fiel die Aktie innerhalb von zwei Tagen um etwa 28,5 Prozent.
Der Rechtsstreit läuft bereits seit 2018. Die Klage wurde 2021 zunächst abgewiesen, doch ein höheres Gericht hat den Fall im Jahr 2023 wieder aufgenommen.
In einem ähnlichen Fall einigte sich Nvidia im Jahr 2022 bereits mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC).
Damals zahlte das Unternehmen eine Geldstrafe von 5,5 Millionen US-Dollar, weil es nicht ausreichend offengelegt hatte, wie groß der Einfluss des Kryptominings auf das Gaming-Segment war.
Der Richter betont, dass die Zulassung der Sammelklage ein verfahrensrechtlicher Schritt ist und noch nichts über die Schuld von Nvidia aussagt.
Das Unternehmen erklärte, sich vor Gericht verteidigen zu wollen, und betonte, dass Investoren, die damals Aktien gekauft haben, „außerordentlich gut abgeschnitten“ hätten. Die nächste Anhörung ist für April angesetzt.
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