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Der langwierige Rechtsstreit zwischen der amerikanischen Aufsichtsbehörde und Krypto-Unternehmer Justin Sun scheint endlich zu Ende zu gehen. Nach jahrelangem juristischen Kampf hat die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) eine Einigung mit einem von Suns Unternehmen erzielt.
Damit wird ein Fall abgeschlossen, der seit 2023 über dem Markt schwebte und in dem schwere Vorwürfe rund um illegale Verkäufe und Marktmanipulation im Mittelpunkt standen.
Zehn Millionen Dollar Strafe für Krypto-Unternehmer Sun
Der Kern der Vereinbarung ist, dass Rainberry, eines von Suns Krypto-Unternehmen, eine Strafe von 10 Millionen Dollar (8,6 Millionen Euro) zahlt. Im Gegenzug lässt die SEC die Anklagen gegen Justin Sun persönlich sowie gegen die Tron Foundation und die BitTorrent Foundation fallen.
Der Fall begann im März 2023, als die Aufsichtsbehörde feststellte, dass verschiedene Coins auf unrechtmäßige Weise verkauft worden waren. Laut SEC handelte es sich unter anderem um den Verkauf der Coins TRX und BTT ohne Registrierung.
Darüber hinaus beschuldigte die Aufsichtsbehörde das Netzwerk des großangelegten Wash Tradings, bei dem das Handelsvolumen künstlich aufgebläht wird, um den Eindruck zu erwecken, dass ein Coin beliebter ist, als er tatsächlich ist.
Auch das Marketing rund um die Krypto-Coins stand unter Beschuss. Die SEC stellte fest, dass bekannte Persönlichkeiten dafür bezahlt wurden, TRX und BTT zu bewerben, ohne dass deutlich gemacht wurde, dass es sich um bezahlte Werbung handelte. Unter anderem sollen Sänger Akon, Schauspielerin Lindsay Lohan und Youtuber Jake Paul an solchen Promotionen beteiligt gewesen sein.
Sun selbst hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Sein Rechtsteam argumentierte, dass die amerikanische Aufsichtsbehörde versuchte, amerikanische Regeln auf Aktivitäten anzuwenden, die größtenteils außerhalb der Vereinigten Staaten stattfanden.
Investitionen in Trumps Krypto-Projekt
Der Zeitpunkt der Einigung ist auffällig, da Suns Name zuletzt auch in einem anderen politisch sensiblen Dossier auftaucht. Kurz nach den amerikanischen Wahlen 2024 investierte der Tron-Gründer mehrere zehn Millionen Euro in World Liberty Financial, eine Krypto-Initiative der Familie Trump.
Anfänglich handelte es sich um eine Investition von 25 Millionen Euro in den zugehörigen Coin des Projekts. Später weitete Sun seine Position auf rund 64 Millionen Euro aus.
Berichten zufolge stieg sein gesamtes Engagement in diesen Coin schließlich auf mehrere hundert Millionen Dollar. Genau diese Investitionen veranlassten einige amerikanische Politiker dazu, die SEC kritisch zu befragen.
Unterdessen scheint die SEC unter der aktuellen Führung einen anderen Kurs einzuschlagen als in den Jahren zuvor. Mehrere Klagen gegen große Krypto-Unternehmen, die ursprünglich während der Amtszeit von Gary Gensler eingeleitet worden waren, wurden inzwischen zurückgezogen oder verglichen.
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