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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält ihren Leitzins seit Juni 2025 auf 0 Prozent und setzt damit auf eine Phase der geldpolitischen Zurückhaltung.
Eine unmittelbare Rückkehr zu Negativzinsen scheint laut Einschätzungen der meisten Experten unwahrscheinlich – aber das Szenario ist langfristig nicht ganz vom Tisch, falls die Wirtschaft stark abkühlt oder der Schweizer Franken massiv aufwertet.
SNB to hold rates at zero on September 25 and throughout 2026, economists say: Reuters poll https://t.co/MYSQukk7ne https://t.co/MYSQukk7ne
— Reuters Business (@ReutersBiz) September 22, 2025
Nullzins-Politik als Balanceakt
Die SNB reagiert auf stabile Inflationszahlen und eine moderate wirtschaftliche Entwicklung bewusst vorsichtig. Zu tiefe Zinsen würden Sparer, Pensionskassen und das gesamte Bankensystem weiter belasten, während hohe Zinsen die Exportwirtschaft und den Immobilienmarkt dämpfen könnten.
Banken und Vermögensverwalter warnen angesichts globaler Unsicherheiten bereits davor, dass ein wirtschaftlicher Einbruch oder neue Schocks doch wieder Strafzinsen erzwingen könnten – diese Möglichkeit bleibt vorerst Teil der geldpolitischen Debatte.
Krypto-Ökonomie am Wendepunkt
Das geldpolitische Umfeld der Schweiz hat auch direkten Einfluss auf den lokalen Kryptomarkt. In Phasen niedriger oder negativer Zinsen steigt der Anreiz, Alternativen zu klassischen Bankeinlagen zu suchen – darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und andere Kryptowährungen.
Besonders in der Schweiz, wo Fintech und Blockchain-Ökonomie eng mit Banken und Investoren verflochten sind, könnte eine neue Negativzinsphase die Akzeptanz und Nutzung von Kryptoassets beschleunigen.
Schweizer Krypto-Unternehmen profitieren von der Innovationsfreude des Finanzplatzes: Sie arbeiten an neuen Angeboten für Tokenisierung, DeFi und Stablecoins, die sich als Inflationsschutz und Wertaufbewahrung positionieren – gerade dann, wenn Sparkonten kaum oder keine Zinsen mehr bringen.
Gleichzeitig bringt der erweiterte regulatorische Rahmen neue Dynamiken mit sich.
Die am 6. Juni 2025 beschlossene Einführung des automatischen Informationsaustauschs (AIA) für Krypto-Assets mit 74 Partnerstaaten stärkt die steuerliche Transparenz, könnte jedoch die Attraktivität des Standorts für Akteure mit hohen Ansprüchen an Anonymität mindern – und damit den Wettbewerb verschärfen.
Drehscheibe zwischen Tradition und Innovation
Sollte die SNB in Zukunft tatsächlich zu Negativzinsen gezwungen werden, dürfte dies Krypto-Investments in der Schweiz weiter fördern. Digitale Assets könnten als Anlagealternative verstärkt in den Fokus von institutionellen wie privaten Anlegern rücken.
Unabhängig davon zeigt die aktuelle Zinspolitik: Der Schweizer Finanzplatz bleibt ein Balanceakt zwischen Stabilität, Flexibilität und technologischer Innovation.
Kryptowährungen sind längst Teil des Angebots vieler Banken und dürften in einem Umfeld niedriger Zinsen weiter an Bedeutung gewinnen – sowohl zur Diversifikation als auch als Absicherung gegen geldpolitische Risiken.
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