Gino Presti Gino Presti
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Größte Bank der Welt: „Bitcoin ist jetzt 68.000 Dollar zu günstig“

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Die Wall Street öffnet sich für Stablecoins: JPMorgan steigt ins Rennen ein.

Foto: Thanasis F / Shutterstock.com

Die größte Kryptowährung hat es momentan sehr schwer. Durch verschiedene Faktoren, die sich aufgestapelt haben, reagierte die Coin heftig mit einer deutlichen Korrektur. So erholte sich der Abwärtskurs erst wieder, nachdem er eine Untergrenze von 100.500 Dollar berührte. Bei diesen Preisen stellt sich schnell die Frage: wird Bitcoin momentan für einen Spottpreis gehandelt? Laut der größten Bank der Welt ist dies durchaus der Fall.

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Makroökonomische Umstände drücken Bitcoin nach unten

Bitcoin hatte es in der letzten Zeit nicht leicht. Verschiedene makroökonomische Faktoren spielen der Coin erheblich zu schaffen. So wurde bekannt, dass die Anzahl der Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten im Monat Oktober um satte 153.000 Stück schrumpfte. Ein deutlich höherer Wert als normalerweise im Monat Oktober der Fall ist.

Darüber hinaus blieb auch die durchschnittliche Verschuldung amerikanischer Haushalte weiter gestiegen. Beide Faktoren sind keine guten Signale für die amerikanische Wirtschaft. Besonders nicht, da die Regierung noch immer in einem sogenannten „Shutdown“ steckt, weil man sich nicht über den neuen Haushalt einigen kann.

JP Morgan: Bitcoin steht 68.000 Dollar zu niedrig

Als Folge dieser Entwicklungen zeigten sowohl der Aktienmarkt als auch der Kryptomarkt viele rote Zahlen. Bitcoin tauchte am Donnerstagnachmittag sogar hart an der psychologischen Grenze von 100.000 Dollar ab. Etwa 500 Dollar darüber fand die Coin wieder etwas Kaufdruck, wodurch ein weiterer Rückgang vorerst abgewendet scheint. In den vergangenen 24 Stunden fiel der Kurs um 2,4 Prozent, während dies im vergangenen Monat bereits über 16 Prozent sind.

Die größte Bank der Welt, JP Morgan, teilte in einem aktuellen Bericht bereits mit, dass Bitcoin im Moment attraktiver sei als Gold. Nach dem aktuellen Dip würde die digitale Coin im Vergleich zu Gold etwa 68.000 Dollar niedriger stehen als dort, wo sie eigentlich stehen müsste. Letztes Jahr war dies noch umgekehrt, als Bitcoin im Verhältnis zum seltenen Edelmetall 36.000 Dollar zu hoch stand.

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Was können wir erwarten?

Im Moment wird Bitcoin vor allem erneutes Interesse benötigen. Besonders institutionelles Kapital kann hier einen erheblichen Beitrag leisten. Nach dem großen Abfluss bei Bitcoin-Exchange-Traded-Funds werden Analysten hierauf schauen in Erwartung neu einströmenden Kapitals.

Die psychologische 100.000-Dollar-Grenze wird vorerst weiterhin als wichtigster Boden dienen. Möglicherweise kann die Coin ihre Stabilität in der kommenden Zeit zurückfinden, solange keine neuen negativen Makrofaktoren mitspielen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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