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Ein Urteil des Provincial Court von British Columbia enthüllte die grausamen Details eines Angriffs im April 2024. Die Angreifer haben inzwischen gestanden.
Angriff auf Familie wegen Bitcoin-Münzen
Im April 2024 verschafften sich vier Männer Zugang zu einem Haus in Kanada, in dem sich zu diesem Zeitpunkt eine Familie aufhielt.
Zwei von ihnen hatten sich als Mitarbeiter der Canadian Post verkleidet und baten um eine Unterschrift für ein falsches Paket.
Sobald sie im Haus waren, ließen sie zwei weitere Räuber hinein und fesselten den Mann, die Frau und ihre Tochter mit Kabelbindern.
Die Angreifer versuchten, Zugang zu den Kryptowährungen zu erhalten, die der Vater besaß. Sie begannen, die Familie zu bedrohen und zu schlagen.
Anschließend zwangen sie die Tochter zu pornografischen Aufnahmen, wobei sie körperlich misshandelt wurde.
Der Mann und die Frau wurden Waterboarding ausgesetzt, und es wurde damit gedroht, den Mann zu verstümmeln, falls er keinen Zugang zu seinen Kryptowährungen gewähren würde.
Als die Tochter allein gelassen wurde, hörte sie irgendwann die Tür zuschlagen. Sie ging zu ihrem Vater und ihrer Mutter, konnte sich aber nicht vollständig von den Kabelbindern befreien.
Sie rannte über die Straße zu einem Freund, der sie befreite und den Notruf 911 wählte.
Schließlich wurden bei dieser sogenannten Wrench Attack – so werden gewaltsame Angriffe zur Erlangung von Kryptowährungen genannt – 1,6 Millionen Dollar in Krypto gestohlen.
Wie wussten die Angreifer von seinem Krypto-Besitz?
Der Mann der Familie hatte innerhalb der chinesischen Gemeinschaft von British Columbia über seine Erfolge mit Krypto-Investitionen berichtet.
Dies führte dazu, dass die Täter zunächst 200 Bitcoin ( BTC) forderten. Später senkten sie die Forderung auf 100 Bitcoin.
Am Ende gingen sie mit deutlich weniger Beute davon. Sie räumten die Krypto-Konten der Opfer leer und verschwanden mit rund 1,6 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) in Kryptowährungen.
Einer der Angreifer, TSZ Wing Boaz Chan, wurde Anfang dieses Monats zu 7 Jahren Haft für seine Rolle verurteilt. Die Staatsanwaltschaft fordert nun 8 Jahre.
Die Lopp Files
Jameson Lopp vom Krypto-Wallet-Plattform Casa hat auf GitHub eine Sammlung ähnlicher Angriffe erstellt, die in letzter Zeit verübt wurden.
Mittlerweile ist daraus eine sehr umfangreiche Liste geworden. Auffällig ist, dass die Zahl jedes Jahr größer wird. Allein für 2025 sind in diesen Dokumenten bereits 60 Vorfälle gemeldet.
Ein weiterer Grund, nicht darueber zu sprechen, wenn man viel Krypto besitzt. Man weiß nie, wer zuschaut.
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