Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Explosiver Anstieg von Krypto-Betrug: 29 Millionen Euro Beute

icon-regulering
Regierung und …
78 Mio. € Krypto-Diebstahl: Clevere Betrugsmasche

Foto: Tero Vesalainen/Shutterstock

Die Anzahl der Fälle von Anlagebetrug über Krypto ist dieses Jahr erneut stark gestiegen, wie aus aktuellen Zahlen der Fraudehelpdesk hervorgeht. In den ersten zehn Monaten von 2025 wurden bereits 29 Millionen Euro von Kriminellen erbeutet, die Opfer über Kryptoplattformen und falsche Anlagen täuschten. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den 25 Millionen Euro im gesamten Jahr 2024.

Europa will alle Krypto von und nach Russland komplett verbieten
Europa will alle Krypto von und nach Russland komplett verbieten

Betrüger täuschen über soziale Medien und Pig Butchering-Tricks

Die Fraudehelpdesk erhielt bis zum 1. November über 1.200 Meldungen von Opfern des Anlagebetrugs. „In etwa 97 Prozent der Fälle handelt es sich um Kryptobetrug“, sagt Tanya Wijngaarde von der Fraudehelpdesk. Damit ist die Anzahl der Meldungen erheblich höher als im Vorjahr, als 943 Opfer registriert wurden.

Laut Wijngaarde ist dies vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. „Viele Menschen schämen sich noch immer, Meldung zu erstatten, obwohl es jedem passieren kann“, erklärt sie. Betrüger kontaktieren ihre Opfer häufig über soziale Medien, wo sie sich als erfahrene Anleger oder vertrauenswürdige Kryptounternehmen ausgeben. Sie spielen mit dem Hype um digitale Währungen und nutzen die Fear of Missing Out (FOMO), um Menschen zum Investieren zu bewegen.

Eine häufig verwendete Methode ist der sogenannte Pig Butchering-Trick, bei dem Betrüger langfristig Kontakt halten, um Vertrauen aufzubauen. Opfer werden dazu verleitet, immer größere Beträge einzuzahlen, bis der „Anleger“ plötzlich mit dem gesamten Geld verschwindet.

Traditioneller Bankbetrug sinkt, Krypto wird bevorzugtes Ziel

Während der Schaden durch Kryptobetrug steigt, nimmt Betrug über Banken ab. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres verloren Niederländer gemeinsam noch 4,3 Millionen Euro an Kriminelle, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Dieses Jahr ist dieser Betrag auf 1,5 Millionen Euro gesunken.

Die Anzahl der Meldungen von Bankbetrug stieg jedoch: von 1.400 auf über 4.500. In den meisten Fällen blieb finanzieller Schaden aus. Die Fraudehelpdesk weist auf ein gestiegenes Bewusstsein bei Verbrauchern hin. „Banken wie ING haben Funktionen hinzugefügt, mit denen Kunden überprüfen können, ob sie wirklich mit einem Mitarbeiter sprechen“, sagt Wijngaarde.

Fraudehelpdesk: Bleib wachsam

Die Verschiebung von traditionellem Betrug zu digitalen Varianten zeigt, dass Kriminelle ihre Taktiken immer weiter verfeinern. Mit der Popularität von Krypto als Anlagemittel wächst auch das Risiko der Täuschung. Die Fraudehelpdesk betont daher die Bedeutung von Wachsamkeit: Wer online auf Versprechen hoher Renditen stößt, sollte besonders kritisch bleiben und vertrauenswürdige Quellen konsultieren, bevor Geld überwiesen wird.

Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich

Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.

Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.

Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.

🤖 Bots ansehen & registrieren

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Der XRP-Kurs steigt um 16 %, da Anleger zurückkehren
Der XRP-Kurs steigt um 16 %, da Anleger zurückkehren
  • 15/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ein Klick – und dein XRP ist weg
Ein Klick – und dein XRP ist weg
  • 17/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Experte: Bitcoin-Crash auf 10.000 Dollar?
Experte: Bitcoin-Crash auf 10.000 Dollar?
  • 17/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Experte: Bitcoin-Rückgang nur die Ruhe vor dem Sturm
Experte: Bitcoin-Rückgang nur die Ruhe vor dem Sturm
  • 15/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Pi Network steigt überraschend um 58 %
Pi Network steigt überraschend um 58 %
  • 15/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

EU sanktioniert russische Krypto-Plattform: 9 Milliarden $ wegen Sanktionsumgehung
Europa will alle Krypto von und nach Russland komplett verbieten
  • 17/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
3 Faktoren, die diese Woche Bitcoin & Krypto bewegen
3 Faktoren, die diese Woche Bitcoin & Krypto bewegen
  • 16/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
US-Minister warnt: Neues Gesetz soll Krypto retten
US-Minister warnt: Neues Gesetz soll Krypto retten
  • 14/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis