Foto: Ms. Li/Shutterstock
Die Europäische Kommission will einen Schritt weiter gehen bei den Sanktionen gegen Russland und richtet ihre Pfeile nun voll auf Krypto.
Wenn es nach Brüssel geht, wird es für jeden innerhalb der EU verboten, noch Krypto zu versenden an oder zu empfangen von russischen Parteien. Damit soll ein wachsendes Netzwerk der Sanktionsumgehung über digitale Vermögenswerte angegangen werden.
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Totalverbot für russische Kryptotransaktionen
Laut internen Dokumenten, die von der Financial Times eingesehen wurden, will die Europäische Kommission ein allgemeines Verbot für Transaktionen mit in Russland ansässigen Kryptodienstleistern.
Es geht also nicht nur um spezifische Parteien auf einer Sanktionsliste, sondern um jede Gegenpartei, die in Russland ansässig ist.
Die EU hat bereits viele Sanktionen eingeführt, darunter Sanktionen, die Krypto-Geldströme einschränken sollen, aber diese werden noch immer leicht umgangen.
Sanktionierte Kryptobörsen tauchen einfach unter einem neuen Namen wieder auf, wie die zuvor geschlossene Plattform Garantex. Brüssel sieht, dass das einfache Hinzufügen von Namen zu einer Liste wenig Wirkung hat, wenn innerhalb kurzer Zeit wieder eine neue Entität erscheint.
Deshalb wählt die Kommission nun einen breiteren Ansatz: keine Transaktionen mehr mit irgendeinem russischen Kryptodienstleister. Für die Einführung ist aber Unterstützung von allen 27 EU-Mitgliedstaaten nötig, und laut diplomatischen Quellen haben drei Länder bereits ihre Bedenken geäußert.
Das kann das Timing beeinflussen, besonders im Hinblick auf das Gedenken an vier Jahre Krieg in der Ukraine am 24. Februar.
Sanktionsumgehung über Stablecoin A7A5
Anlass für den strengeren Plan ist unter anderem das Aufkommen des A7-Netzwerks und des rubelgekoppelten Stablecoins A7A5.
Dieser Stablecoin verarbeitete in kurzer Zeit gigantische Volumen. Im Januar ging das Gesamtvolumen bereits durch die Grenze von 86 Milliarden Euro, wovon schätzungsweise rund 59 Milliarden Euro im Jahr 2025 mit sanktionsbezogenen Geldströmen in Verbindung standen.
Laut Ari Redbord von TRM Labs ist hier kein Zufall im Spiel. Er spricht von einer Infrastruktur, die gezielt aufgebaut wurde, um Sanktionen zu umgehen. Das System soll Ransomware-Gruppen, Darknet-Märkte und andere Russland-freundliche Parteien erleichtern.
Dennoch ist die Frage, ob ein Totalverbot wasserdicht ist. Analysten weisen darauf hin, dass die EU bereits strenge Beschränkungen rund um Kryptodienste für russische Einwohner eingeführt hat. Zudem können Parteien noch immer über Zwischenhändler, Broker in Drittländern oder Shell Companies arbeiten.
Dass Krypto geeignet wäre für Sanktionsumgehung, ist ein Missverständnis. Die meisten Blockchains sind öffentlich und Transaktionen sind nachvollziehbar. Großangelegte Verschleierung ist dadurch schwierig, besonders wenn Guthaben letztendlich über regulierte Parteien umgewandelt werden.
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