Foto: CristiDumi/Shutterstock
Die europäische Finanzaufsichtsbehörde ESMA will den Handel mit risikoreichen „Krypto-Futures“ streng regulieren.
Die Behörde möchte diese spekulativen Produkte unter dieselben EU-Vorschriften stellen wie andere Finanzderivate. Berichten zufolge könnte die Regulierung so streng ausfallen, dass am Ende kaum noch Spielraum bleibt.
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Kurz zusammengefasst
- Die europäische Aufsichtsbehörde ESMA arbeitet an strengen Regeln für risikoreiche Krypto-Futures.
- Der Hebel wird auf das Zweifache des Einsatzes begrenzt und die Produkte sind nur noch für erfahrene Anleger zugelassen.
- Die Maßnahmen folgen auf einen jüngsten „Flash Crash“ und Bedenken hinsichtlich irreführender Werbung.
Hebel künftig nur noch x2
Der wichtigste Vorschlag ist die Begrenzung des Hebels. Anleger dürfen künftig nur noch das Zweifache ihres Einsatzes leihen, um zu spekulieren, während Plattformen derzeit teilweise Hebel von 100 oder mehr anbieten.
Beim Hebelhandel investieren Anleger teilweise mit geliehenem Geld, was wie ein Verstärker auf den Einsatz wirkt. Sowohl potenzielle Gewinne als auch Verlustrisiken werden dadurch erheblich vergrößert. Man kann also sehr schnell viel Geld verdienen – aber ebenso schnell den gesamten Einsatz verlieren.
Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen geplant. So werden Boni, die zu mehr Handel anregen, verboten. Anbieter müssen zudem sicherstellen, dass Kunden niemals mehr verlieren können als ihren Einsatz, und die Produkte dürfen nur noch erfahrenen Anlegern angeboten werden.
Warum ESMA eingreifen will
Auslöser für die Maßnahmen ist unter anderem ein „Flash Crash“ am 10. Oktober, der durch Spekulation mit Krypto-Futures verursacht wurde. Der Kryptomarkt erlebte damals einen starken Rückgang, nachdem viele Investoren auf steigende Kurse setzten und dabei hohe Hebel nutzten.
Letztlich fiel der Markt jedoch, und Bitcoin verlor mehr als die Hälfte seines Wertes. Durch den Mechanismus von Krypto-Futures werden Positionen automatisch liquidiert, sobald sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegt als vom Anleger erwartet.
Zudem sorgen sich Aufsichtsbehörden über irreführende Werbung in sozialen Medien. „Finfluencer“ bewerben dort häufig risikoreiche Produkte bei einem jungen und unerfahrenen Publikum.
Was sind Krypto-Futures?
Krypto-Futures sind Verträge, mit denen auf den zukünftigen Preis einer Kryptowährung spekuliert wird, ohne die Währung selbst zu besitzen. Das größte Risiko liegt im Hebel: Anleger leihen sich Geld von der Handelsplattform, um mit größeren Beträgen handeln zu können.
Bei einem Hebel von 100 werden für jeden investierten Euro 99 Euro geliehen. Gewinne und Verluste werden dadurch mit dem Faktor 100 multipliziert. Ein Kursrückgang von nur 1 % reicht dann aus, um den gesamten Einsatz zu verlieren.
In den Europa können Trader diese Produkte unter anderem über Coinbase, Robinhood und Kraken handeln.
Es ist noch nicht bekannt, wann die neuen ESMA-Regeln endgültig beschlossen werden und in Kraft treten.
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