Gino Presti Gino Presti
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Ende für FTX-Führung: jahrelanges Berufsverbot nach Milliardenbetrug

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Regierung und …
Da SBF im Gefängnis sitzt, nehmen die Opfer jetzt Krypto-Influencer ins Visier

Foto: lev radin/Shutterstock

Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission hat die zivilrechtlichen Verfahren gegen drei ehemalige Führungskräfte der insolventen Kryptoplattform FTX abgeschlossen. Damit schließt die Aufsichtsbehörde ein wichtiges Dossier in der Folge eines der aufsehenerregendsten Betrugsfälle innerhalb der Krypto-Industrie. Für den Markt ist dies erneut ein Signal, dass Missstände, auch im Nachhinein, nicht ungestraft bleiben.

Die Vergleiche betreffen die Rolle von Führungskräften bei FTX und der Handelsfirma Alameda Research, der Schwestergesellschaft, die eine Schlüsselposition innerhalb des Konzerns einnahm. Der Fall steht bereits seit Ende 2022 unter der Lupe, als deutlich wurde, dass Kundengelder strukturell missbraucht wurden.

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Schöne Versprechen, andere Realität

Laut SEC konnte FTX mehr als 1,5 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln, indem es sich als sichere Handelsplattform mit strengen Regeln zum Kundenschutz präsentierte. Gleichzeitig wurde betont, dass Alameda Research sich wie jeder andere Nutzer an diese Regeln halten müsse. Diese Darstellung erwies sich als falsch.

Hinter den Kulissen erhielt Alameda Sonderpositionen. Die Handelsfirma war von Risikobegrenzungen befreit und verfügte über eine nahezu unbegrenzte Kreditlinie, finanziert mit Kundengeldern von FTX. Dadurch konnten sich Verluste anhäufen, ohne dass automatische Sicherungen eingriffen.

Technik als stiller Motor

Die Aufsichtsbehörde weist auch ausdrücklich auf die technische Infrastruktur hin. Gary Wang und Nishad Singh sollen Software entwickelt haben, die es ermöglichte, Geldströme in Richtung Alameda zu verbergen. Caroline Ellison, Ex-Freundin von Sam Bankman-Fried und damals verantwortlich für Alameda, nutzte diese Mittel für Handel, Investitionen und Darlehen an Vorstandsmitglieder.

Ohne ein Schuldeingeständnis stimmten alle drei dauerhaften Maßnahmen zu, die ihnen verbieten, erneut gegen die US-amerikanische Anti-Betrugs-Gesetzgebung zu verstoßen. Auch akzeptierten sie schwere Einschränkungen für ihre weitere Laufbahn.

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Deutliche Konsequenzen

Ellison darf zehn Jahre lang keine Führungsfunktion bei einem börsennotierten Unternehmen ausüben. Für Wang und Singh gilt ein Verbot von acht Jahren. Darüber hinaus bleiben sie fünf Jahre unter zusätzlicher Aufsicht, wodurch die SEC schneller bei neuen Verstößen eingreifen kann. Nicht jeder, der Opfer dieses Betrugs geworden ist, ist mit dieser, in ihren Augen, milden Strafe zufrieden. Dies stellt Sunsil in einem Beitrag auf X fest.

Mit diesem Abschluss ist die zivilrechtliche Seite des FTX-Falls größtenteils abgeschlossen. Es zeigt, dass Aufsichtsbehörden auch nach dem Zusammenbruch eines Kryptounternehmens weiter durchgreifen, gerade um das Vertrauen in den Sektor Schritt für Schritt wiederherzustellen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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