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Drei Voraussetzungen für ein neues Bitcoin-Allzeithoch

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Drei Voraussetzungen für ein neues Bitcoin-Allzeithoch

Foto: Jarretera / Shutterstock.com

Der Kryptomarkt ist stark ins Jahr 2026 gestartet, doch laut dem Vermögensverwalter Bitwise ist es noch zu früh für grenzenlose Euphorie.
Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, nennt in einem Blogbeitrag drei entscheidende Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, bevor der Markt zu neuen Allzeithochs vordringen kann.

Eines dieser Hindernisse scheint inzwischen überwunden, doch zwei zentrale Prüfsteine stehen noch bevor.

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Der Kryptomarkt scheint den Liquidationsschock verdaut zu haben

Als erstes verweist Hougan auf das Ausbleiben eines neuen Marktschocks, wie der dramatischen Liquidationswelle vom 10. Oktober 2025, bei der innerhalb kürzester Zeit rund 19 Milliarden US-Dollar an Krypto-Futures liquidiert wurden.

In den Monaten danach wuchs die Sorge, dass große Market Maker und Hedgefonds gezwungen sein könnten, Positionen massiv abzubauen – was anhaltenden Verkaufsdruck erzeugt hätte.

Diese Gefahr sei laut Hougan inzwischen weitgehend gebannt. Größere Abbauprozesse hätten sich bis Ende 2025 bereits bemerkbar gemacht. Dass der Markt Anfang 2026 stattdessen Stärke zeigt, spreche dafür, dass Anleger diese Phase hinter sich gelassen haben.

Washington steht vor der nächsten Bewährungsprobe

Die zweite – und womöglich wichtigste – Prüfung kommt laut Bitwise aus den USA. In Washington wird derzeit an einer neuen Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes gearbeitet.

Ein zentraler Schritt ist die geplante Behandlung im Bankenausschuss des Senats, die laut aktuellem Zeitplan Mitte Januar stattfinden soll – auch wenn ein offizielles Datum noch aussteht.

Es bestehen noch große Diskussionspunkte, etwa zur Regulierung dezentraler Finanzsysteme (DeFi), dem Ertrag auf Stablecoins oder den politischen Differenzen zwischen den Parteien. Hougan sieht eine mögliche Verabschiedung des Gesetzes als Meilenstein.

Ohne klare gesetzliche Rahmenbedingungen bleibe der Sektor anfällig – etwa für Richtungswechsel durch eine zukünftige, möglicherweise kryptokritischere Regierung. Bitwise spricht von einer vorsichtig optimistischen, aber noch nicht gesicherten Perspektive.

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Aktienmärkte als externe Einflussgröße

Als dritten Faktor hebt Hougan die Bedeutung stabiler Aktienmärkte hervor. Auch wenn sich Kryptowährungen nicht vollständig mit Aktien bewegen, würde ein starker Rückgang – etwa 20 % im S&P 500 – wahrscheinlich Druck auf alle risikobehafteten Anlageklassen ausüben.

Prognosemärkte schätzen das Rezessionsrisiko für 2026 aktuell als gering ein und rechnen mit weiteren Kursgewinnen an den Aktienmärkten. Dennoch bleibt dies ein externer Risikofaktor, den Krypto-Anleger im Blick behalten sollten.

Trotz bestehender Unsicherheiten bleibt Bitwise beim grundsätzlichen Optimismus. Die institutionelle Adoption nimmt zu, ebenso wie der Einsatz von Stablecoins und Tokenisierung. Die Branche profitiert weiterhin vom regulatorischen Rückenwind, der Anfang 2025 eingesetzt hat.

Wenn die politische Entwicklung in Washington voranschreitet und die Finanzmärkte stabil bleiben, glaubt Bitwise, dass sich das frühe Momentum des Kryptomarktes in 2026 fortsetzen kann.

Die entscheidende Voraussetzung für neue Preisrekorde sei laut Hougan aber eine offizielle Bestätigung auf regulatorischer Ebene – und die steht bislang noch aus.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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