Gino Presti Gino Presti
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Die harte Wahrheit: Warum alle Kryptostädte bisher gescheitert sind

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Regierung und …
Die harte Wahrheit: Warum alle Krypto-Städte gescheitert sind

Foto: doublelee / Shutterstock.com

Die Idee klingt futuristisch: eine vollständig eigenständige Stadt, die auf Krypto basiert. Doch solche „Kryptostädte“ kommen in der Praxis kaum vom Boden. In den letzten Jahren sind verschiedene ambitionierte Projekte, von Akon City bis Satoshi Island, gescheitert, noch bevor sie richtig begonnen haben. Was läuft schief bei diesen digitalen Utopien, und ist eine Kryptostadt überhaupt eine gute Idee?

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Komplett neue Stadt

Viele der gescheiterten Initiativen teilten eines: Sie versuchten, eine komplett neue Stadt zu bauen, losgelöst von bestehenden Systemen. Akon City im Senegal sollte ein Milliardenprojekt mit einer eigenen Wirtschaft werden. Das Projekt kam nicht vom Boden und wurde letzten Sommer offiziell abgeblasen. Auch Satoshi Island, das ein Kryptohub im Pazifik werden sollte, scheint noch immer zu kämpfen mit Basisversorgung und Genehmigungen.

Laut Ari Redbord von TRM Labs liegt das Problem in der Ambition, das Rad neu zu erfinden.

„Die Idee einer Kryptostadt ist eigentlich schon im Gange. Es geht darum, zu modernisieren, was wir haben, nicht darum, etwas völlig Neues zu bauen“, so Ari Redbord.

Redbord sieht mehr in der Verbesserung bestehender Städte mit Kryptonetzwerken für Transparenz und KI für intelligentere Entscheidungsfindung.

„Jede Stadt kann letztendlich eine Kryptostadt werden, nicht aus Idealismus, sondern durch Technologie.“

Kryptostadt mitten im Meer

Dennoch glauben einige Entwickler noch immer, dass eine vollständig autonome Stadt möglich ist, beispielsweise in internationalen Gewässern, wo keine Regierung die Regeln bestimmt. Aber laut Kadan Stadelmann von Komodo bringt das mehr Risiken als Vorteile. Ohne bestehende Infrastruktur ist eine solche Stadt enorm verwundbar.

„Vielleicht ist es klüger, die Welt, die wir bereits haben, zu verbessern“, schlussfolgert Stadelmann.

Ein realistischeres Modell liegt laut mehreren Experten in kryptofreundlichen Zonen innerhalb bestehender Städte. Denk an das, was Dubai oder Kiew bereits tun: Regierungspartnerschaften, klare Regulierung und Raum zum Experimentieren mit digitalem Eigentum oder KI-gesteuerten Daten. Maja Vujinovic von FG Nexus nennt das die Erfolgsformel.

Die Idee einer Kryptostadt mitten im Meer spricht enorm die Fantasie an, aber diese Idee sollte besser losgelassen werden. So kann besser an einer echten Kryptostadt gebaut werden, nämlich den Städten, die wir bereits haben; modernisiert und digitalisiert.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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