Amal Bell Amal Bell
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Die Chance auf eine Rezession übersteigt die Marke von 50 %

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Regierung und …
Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession steigt auf über 50 % auf Prognosemärkten

Foto: Summit Art Creations/Shutterstock

Die Ankündigung neuer Einfuhrzölle durch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat die Finanzmärkte auf den Kopf gestellt. Die Zölle, die schwerwiegender ausfielen als erwartet, sorgen für große Unsicherheiten. So wächst laut Nutzern der Wettplattform Polymarket die Wahrscheinlichkeit einer Rezession.

Hohe Inflation in den USA schürt Sorgen um Wirtschaft und Krypto
Hohe Inflation in den USA schürt Sorgen um Wirtschaft und Krypto

Wahrscheinlichkeit einer Rezession steigt von 40 % auf 52 %

Kurzzeitig bestand die Hoffnung, dass die Pläne für neue Einfuhrzölle aus den Vereinigten Staaten weniger drastisch ausfallen oder möglicherweise ganz gestrichen würden. Doch Trump kündigte umfassende Zölle an, und rasch erlitten Investoren an den Finanzmärkten und am Kryptomarkt erhebliche Verluste.

Nutzer der Prognoseplattform Polymarket sehen die Wahrscheinlichkeit einer Rezession infolge des Handelskriegs steigen. Laut Vorhersagen auf der blockchainbasierten Plattform ist die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession im Jahr 2025 innerhalb nur eines Tages von 42 Prozent auf 52 Prozent gestiegen. Die Nutzer der Prognoseseite Kalshi sind noch pessimistischer und schätzen die Rezessionswahrscheinlichkeit von 40 Prozent auf 54 Prozent.

Nicht nur Nutzer von Prognoseplattformen befürchten eine Rezession. Bereits vor einem Monat schätzten Ökonomen von JPMorgan Chase die Wahrscheinlichkeit einer Wirtschaftskrise auf 40 Prozent.

Die Aktienmärkte reagierten umgehend auf die Nachrichten. Der Dow Jones und der S&P 500 verzeichneten starke Verluste, und auch die Renditen amerikanischer Staatsanleihen stiegen sprunghaft an. Analysten befürchten, dass die neuen Einfuhrzölle die Inflation anheizen könnten, was die Federal Reserve in eine schwierige Lage bringt.

Welche Auswirkungen hat der Handelskrieg auf Krypto?

Die Kryptowährungskurse verzeichneten vor allem am von Trump ausgerufenen „Befreiungstag“ rote Zahlen. Während Bitcoin (BTC) zuvor auf 88.000 USD gestiegen war, fiel der Kurs schnell wieder auf 83.000 USD zurück. Insgesamt sind auf dem Kryptomarkt fast 500 Millionen USD verdampft.

Innerhalb des Kryptosektors beobachten Investoren nun, wie makroökonomische Faktoren den Bitcoin-Kurs beeinflussen werden. Angesichts der wachsenden Sorgen über eine mögliche Rezession und eine immer wahrscheinlicher werdende wirtschaftliche Verlangsamung herrscht große Unsicherheit über die Reaktion der Federal Reserve. Sollte sich die Wirtschaft weiter abschwächen, könnten Zinssenkungen folgen.

Eine Zinssenkung ist historisch betrachtet eher positiv für risikoreiche Anlagen wie BTC. Langfristig könnte Krypto als sicherer Hafen dienen und somit vom Handelskrieg profitieren. Gleichzeitig könnte jedoch die Bedrohung einer Rezession auch zu Liquiditätsproblemen an den Märkten führen, was die Volatilität weiter erhöhen und Unsicherheiten für den Bitcoin-Kurs mit sich bringen würde.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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