Gino Presti Gino Presti
4 min. Lesedauer

Belgischer Krypto-Unternehmer verspricht Paradies, Einheimische wehren sich

icon-regulering
Regierung und …
Crypto empresario belga promete un paraíso, vecinos se rebelan

Foto: Ovidiu Curic / Shutterstock.com

Ein reicher belgischer Bitcoin-Investor will auf einer karibischen Insel eine völlig neue, libertäre Gemeinschaft gründen. Der Plan: Luxusvillen, ein hochmodernes Krankenhaus und so wenig staatliche Einmischung wie möglich. Aber der Vorschlag sorgt bereits jetzt für heftige Diskussionen unter der lokalen Bevölkerung.

Trump verklagt größte US-Bank auf Milliardenbetrag
Trump verklagt größte US-Bank auf Milliardenbetrag

Belgischer Bitcoin-Investor schlägt auf Nevis zu

Laut der Financial Times kauft das Unternehmen des Unternehmers Olivier Janssens Teile der Insel Nevis, die zusammen mit Saint Kitts einen Zwillingsstaat in der Karibik bildet, ganz in der Nähe von Saba und Sint Eustatius. Janssens, der mit frühen Investitionen in Bitcoin ein Vermögen machte, will dort eine exklusive Enklave für vermögende Menschen bauen, die wenig von Regeln und Regierungen halten.

Das Projekt trägt den Namen Destiny und richtet sich auf die Südküste der Insel. Dort sollen Luxusvillen entstehen, zusammen mit einem Hightech-Krankenhaus und medizinischen Kliniken. Im Austausch für eine erhebliche Investition will Janssens mehr Mitspracherecht darüber, wie das Gebiet verwaltet wird.

„Ohne angepasstes Rechtssystem kommen die Reichen nicht“

Das Destiny-Projekt wurde inzwischen Vertretern der etwa 12.000 Einwohner von Nevis vorgestellt. In einem Werbevideo warnte Janssens, dass das bestehende Rechtssystem reformiert werden müsse, um internationale Vermögende anzuziehen. Gleichzeitig betonte er, dass er sich letztendlich dem nationalen Rechtssystem von Nevis unterwerfen werde.

Für das Design soll das renommierte Architekturbüro Skidmore, Owings and Merrill beauftragt worden sein, bekannt unter anderem für das neue World Trade Center in New York.

Konkrete Entwürfe wurden noch nicht veröffentlicht. Es sind nur wenige Informationen verfügbar, und die meisten Nachrichtenplattformen stützen sich auf das Werbevideo von Janssens‘ Unternehmen South Nevis Ltd. Über die Preise der Villen will er vorerst nichts preisgeben.

Kompromiss in Sicht – doch droht ein kurzer Shutdown?
Kompromiss in Sicht – doch droht ein kurzer Shutdown?

Was ist die libertäre Idee hinter Destiny?

Destiny passt in eine breitere internationale Bewegung, in der reiche Unternehmer von eigenen, teilweise autonomen Gemeinschaften träumen. Das libertäre Prinzip steht dabei im Mittelpunkt: maximale individuelle Freiheit, minimaler Staat und das sogenannte Non-Aggressionsprinzip, bei dem Gewalt nur zur Selbstverteidigung erlaubt ist.

Bemerkenswert ist, dass dieses Gedankengut einst links begann, mit Ideen über die Abschaffung von Kapitalismus und Privateigentum. Heutzutage ist vor allem der Rechtslibertarismus dominant, bei dem der Staat auf einen „Nachtwächter“ reduziert wird. Ein aktuelles Beispiel ist Argentinien, wo sich Präsident Javier Milei als ausgesprochener Libertärer profilierte und massiv beim Staat kürzte.

Laut Janssens soll Destiny nicht nur wirtschaftliche Freiheit bringen, sondern auch Naturschutz. So würden das Korallenriff und die Natur rund um Nevis aktiv geschützt und erweitert.

Bekannte Investoren und frühere Kontroversen

Die Idee libertärer Kleinstaaten lebt schon länger unter Tech- und Kryptomilliardären. Namen wie Peter Thiel, Marc Andreessen, OpenAI-Gründer Sam Altman und Coinbase-Chef Brian Armstrong werden als Investoren genannt, die Hunderte Millionen Dollar an Risikokapital für ähnliche Projekte bereitgestellt haben sollen.

In Honduras läuft bereits seit drei Jahren ein vergleichbares Experiment auf der Insel Roatan. Dort investierte das Projekt Próspera 150 Millionen Dollar in eine spezielle Wirtschaftszone mit eigenen Regeln. Obwohl Arbeitsplätze und Gebäude entstanden, gab es schnell Widerstand unter lokalen Bewohnern und Naturschutzorganisationen. Inzwischen liegt das Projekt auf Kollisionskurs mit der honduranischen Regierung und es gibt gegenseitige Milliardenklagen.

Lokale Sorgen auf Nevis nehmen zu

Die Regierung von Saint Kitts und Nevis beschloss im vergangenen Sommer, Raum für „besondere Projekte“ zu bieten. Das war für Janssens der Moment zuzuschlagen. Er versprach bereits 50 Millionen Dollar in die Infrastruktur von Nevis zu investieren, unter der Bedingung, dass Destiny durchgeführt wird.

Dennoch sind viele Einwohner skeptisch. Die Nevis Reformation Party warnt vor Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt und befürchtet, dass die lokale Bevölkerung letztendlich den Kürzeren zieht. Auch besteht die Angst, dass Trinkwasser und andere Versorgungsleistungen vor allem den neuen, reichen Bewohnern zugutekommen werden.

Janssens versucht diese Sorgen zu zerstreuen und stellt fest, dass die lokale Gemeinschaft gerade profitieren wird. Laut ihm kann Destiny zu einem „Paradies auf Erden“ heranwachsen. Ob die Inselbewohner diese Vision teilen, wird sich in der kommenden Zeit zeigen.

Bitvavo belohnt deutsche Nutzer mit 10 € in Krypto – jetzt kostenlos starten

Bitvavo, eine der führenden Kryptobörsen Europas, möchte dir den Einstieg in die Welt der digitalen Assets erleichtern – und schenkt 10 € Willkommensbonus in Krypto.

Sichere dir jetzt deinen Bonus direkt auf der offiziellen Bitvavo-Seite.

👉 Jetzt anmelden & 10 € in Krypto sichern

Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich

Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.

Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.

Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.

🤖 Bots ansehen & registrieren

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
  • 25/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
„Pinguin“-Coin explodiert nach bizarrer Trump-Story um 227 %
„Pinguin“-Coin explodiert nach bizarrer Trump-Story um 227 %
  • 25/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Krypto-Radar: Bitcoin-Kurs steigt leicht, verliert aber an Stärke
Krypto-Radar: Darum machen die Kryptokurse jetzt einen Rückzieher
  • 25/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
XRP-Kurs könnte sich durch massiven Short Squeeze verdoppeln
XRP-Kurs könnte sich durch massiven Short Squeeze verdoppeln
  • 24/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Vermögensriese prognostiziert starkes Jahr für XRP
Vermögensriese prognostiziert starkes Jahr für XRP
  • 29/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Regierung und Regulierung

Banken wollen massiv in Krypto einsteigen, doch die Politik blockiert
Banken wollen massiv in Krypto einsteigen, doch die Politik blockiert
  • 28/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Gold auf Rekordhoch, Bitcoin schwächelt – warum?
Gold auf Rekordhoch, Bitcoin schwächelt – warum?
  • 29/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ripple kooperiert mit Großbank für schnellere Transaktionen
Ripple kooperiert mit Großbank für schnellere Transaktionen
  • 28/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis