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Bitcoin-Mining: Europäer erhält Rekord-Belohnung

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Bitcoin-Mining: Europäer erhält Rekord-Belohnung

Foto: xlup / Shutterstock.com

Ein einzelner europäischer Bitcoin-Miner hatte an diesem Wochenende außergewöhnliches Glück: Ihm gelang es, allein einen Bitcoin-Block zu finden – eine Seltenheit in der heutigen Zeit. Für diesen Erfolg erhielt er eine Gesamtbelohnung von über 317.000 Euro.

Erfolg über die Solo CK Pool-Plattform

Der Miner nutzte die Plattform Solo CK Pool, die es Einzelpersonen ermöglicht, unabhängig – also ohne Teil eines Mining-Kollektivs zu sein – am Bitcoin-Netzwerk teilzunehmen.

Das Besondere: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein einzelner Miner heutzutage einen Block erfolgreich mined, ist äußerst gering. Denn mit steigender Hashrate und Mining-Schwierigkeit haben institutionelle Mining-Unternehmen einen deutlichen Vorteil gegenüber Privatanwendern.

Kleine Hashrate, großer Gewinn

Dennoch kommt es gelegentlich zu solchen Erfolgen. Bereits im Februar und Juli dieses Jahres gelang es Solo-Minern, einen Block zu finden – teilweise mit nur 2,3 Petahash, was im Vergleich zu großen Mining-Farmen verschwindend gering ist.

Dies zeigt: Auch kleine Akteure haben noch Chancen – selbst in einem Markt, der stark von börsennotierten Mining-Unternehmen dominiert wird.

Der Miner validierte Block #907283, der 4.038 Transaktionen enthielt. Neben der Standardbelohnung von 3,125 BTC erhielt er zusätzlich rund 2.900 Euro an Transaktionsgebühren.

Schwierige Zeiten für große Mining-Firmen

Für große Mining-Unternehmen wird die Lage hingegen immer angespannter: Durch das jüngste Halving wurde die Blockbelohnung von 6,25 auf 3,125 BTC halbiert. Gleichzeitig ist die Mining-Schwierigkeit weiter gestiegen – ein doppelter Margendruck für die Industrie.

Zudem machen externe Faktoren den Firmen zu schaffen: Beispielsweise musste der US-Mining-Riese MARA seine Produktion wegen Hitzeproblemen in Texas reduzieren. In Spitzenzeiten mussten Miner ihren Stromverbrauch drosseln, um das Stromnetz nicht zu überlasten.

Um profitabel zu bleiben, setzen viele Mining-Unternehmen inzwischen auf Diversifikation: Der Aufbau von KI-Datencentern und High-Performance-Computing-Anlagen wird als alternative Einnahmequelle genutzt. Obwohl Bitcoin-Mining weiterhin zentral bleibt, ist klar: Nur mit Innovation können diese Unternehmen langfristig bestehen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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