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Mastercard erweitert sein Krypto-Team und arbeitet an mehreren neuen Kryptodienstleistungen. Laut einem Analysten könnte dieser Schritt jedoch zu spät kommen: Die Strategie des Zahlungsunternehmens sei womöglich nicht optimal, und er skizziert ein Szenario, in dem Mastercard Marktanteile verliert.
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Mastercard baut Krypto-Team aus
Seit Längerem ist bekannt, dass der Zahlungsriese Mastercard neue kryptobezogene Dienstleistungen für seine Kunden entwickelt. Ende vergangenen Jahres wurde beispielsweise bekannt, dass Mastercard mit Ripple, dem Unternehmen hinter der bekannten Kryptowährung XRP, zusammenarbeiten wird.
Nun nehmen die Krypto-Pläne von Mastercard zunehmend konkrete Formen an. Der Krypto-Journalist Frank Chaparro berichtet, dass das Unternehmen aktiv nach einem Director of Crypto Flows sucht.
Laut Stellenbeschreibung soll diese Person unter anderem für die Ausgabe einer eigenen Stablecoin sowie für die Skalierung von Kryptotransaktionen innerhalb der Mastercard-Infrastruktur verantwortlich sein.
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an eine Fiatwährung wie den US-Dollar oder den Euro gekoppelt ist. Sie können als Zahlungsmittel genutzt werden und ermöglichen häufig schnellere, günstigere und effizientere Transaktionen als traditionelles Geld.
Genau aus diesem Grund intensiviert Mastercard sein Engagement in diesem Marktsegment.
Experte warnt vor dem Aufstieg von KI
Das Timing von Mastercard ist bemerkenswert, denn kürzlich veröffentlichte das Research-Unternehmen Citrini einen Bericht, der auf potenzielle Risiken für Mastercard hinweist.
Laut einem Analysten von Citrini wird Mastercard als Zahlungsdienstleister in den kommenden Jahren zunehmend Konkurrenz durch künstliche Intelligenz (KI) erhalten.
Citrini warnt insbesondere Mastercard. Der Konkurrent Visa sei im Kryptobereich bereits besser positioniert, vor allem im Hinblick auf Stablecoins. Der Analyst zeichnet ein Szenario, in dem KI einen wachsenden Anteil des Zahlungsverkehrs übernimmt, während Stablecoins zunehmend traditionelles Geld verdrängen.
In diesem Szenario könnte das erste Quartal 2027 zu einem Wendepunkt für Mastercard werden – insbesondere, wenn das Unternehmen nicht rechtzeitig reagiert.
Laut Citrini könnte dies der Zeitpunkt sein, an dem Stablecoin- und KI-basierte Transaktionen dominieren und Mastercard erhebliche Einbußen erleiden könnte.
Mastercard liegt hinter Visa zurück
Während Mastercard noch dabei ist, sich im Stablecoin-Markt zu positionieren und entsprechende Lösungen in das eigene Netzwerk zu integrieren, ist Visa laut Citrini bereits einen Schritt voraus.
So bietet Visa beispielsweise schon Krypto-Zahlungskarten an, deren Beliebtheit im Jahr 2025 deutlich gestiegen ist. Citrini argumentiert, dass Visa nicht nur früher in den Kryptomarkt eingestiegen ist, sondern auch eine strategisch günstigere Ausrichtung gewählt habe.
Mastercard versuche demnach, Kryptowährungen in das eigene Zahlungsnetzwerk zu integrieren, während Visa stärker auf Blockchain-Technologie und die direkte Anbindung an Kryptonetzwerke setze.
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