Foto: Tero Vesalainen/Shutterstock
Ein 66-jähriger Mann aus Gerstenberg in Thüringen hat durch ein vermeintliches Investment in Kryptowährungen eine sechsstellige Geldsumme verloren. Nach Angaben der Polizei Gera fiel der Mann auf einen Betrüger herein, der ihn über soziale Medien kontaktierte und ihm eine lukrative Anlagemöglichkeit versprach.
Der Unbekannte überzeugte den Mann offenbar davon, in Kryptowährungen zu investieren. Im Verlauf des Kontakts gewährte der Geschädigte dem Täter Zugriff auf sein Online-Banking. Anschließend bestätigte er mehrere Überweisungen. Insgesamt wurde dabei ein sechsstelliger Betrag auf verschiedene ausländische Konten transferiert.
Zugriff auf Online-Banking ermöglicht Überweisungen
Laut Polizei nutzte der Täter den Zugriff auf das Bankkonto, um mehrere Transaktionen vorzubereiten. Der 66-Jährige bestätigte diese anschließend selbst. Das Geld wurde danach auf verschiedene Konten im Ausland überwiesen.
Inzwischen hat der Mann keinen Zugriff mehr auf das überwiesene Geld. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Der Fall zeigt ein bekanntes Muster bei Krypto-Investmentbetrügen. Dabei geben sich Täter häufig als Anlageberater oder Experten aus und kontaktieren potenzielle Opfer über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste. Sie versprechen hohe Renditen mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder anderen digitalen Assets.
Erst kürzlich verlor ein deutscher Anleger durch einen ähnlichen Krypto-Scam mehr als 400.000 Euro und musste schließlich Privatinsolvenz anmelden.
Kryptowährungen oft nur Vorwand
In vielen Fällen dienen Kryptowährungen lediglich als Vorwand für den Betrug. Die Täter versuchen vor allem, ihre Opfer dazu zu bringen, Geld zu überweisen oder Zugang zu Bankkonten zu erhalten. Sobald das Geld ins Ausland transferiert wurde, ist es für Betroffene meist schwer oder sogar unmöglich, die Summe zurückzubekommen.
Besonders riskant ist es, Fremden Zugriff auf das eigene Online-Banking zu geben oder Überweisungen auf unbekannte Konten zu bestätigen. Verbraucherzentralen und Polizei warnen daher regelmäßig vor solchen Maschen.
Wer über soziale Medien zu angeblich sicheren oder besonders profitablen Krypto-Investments eingeladen wird, sollte besonders vorsichtig sein. Seriöse Anbieter verlangen in der Regel keinen direkten Zugriff auf Bankkonten und drängen nicht zu schnellen Überweisungen.
Die Polizei rät Betroffenen, bei Verdacht auf Betrug sofort ihre Bank zu kontaktieren und Anzeige zu erstatten. Außerdem sollten Zugangsdaten umgehend geändert werden, um weiteren Schaden zu verhindern.
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