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Zentralbank kehrt um: „Bargeld bleibt wichtig“

Foto: RomanR (Shutterstock)

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DNB befürwortet Bargeld

Jahrelang wurde das digitale Bezahlen gefördert, während Bargeld zunehmend in den Hintergrund rückte. Geldautomaten verschwanden, Bareinzahlungen wurden teurer, während das Kartenzahlen immer günstiger und verbreiteter wurde. Manche Geschäfte akzeptieren heute ausschließlich Kartenzahlungen.

Kritiker warfen den Banken regelmäßig einen „War on Cash“ – einen Krieg gegen Bargeld – vor. Für viele kam es daher überraschend, als De Nederlandsche Bank (DNB) sich vergangene Woche als Befürworterin von Bargeld positionierte.

Die DNB möchte Bargeld nicht nur erhalten, sondern fordert auch mehr Geldautomaten und häufigere Möglichkeiten für Verbraucher, mit Bargeld zu bezahlen, wie Nu.nl berichtet.

Widerstandsfähigkeit stärken

Das soll die Widerstandsfähigkeit des Zahlungsverkehrs stärken, etwa bei Stromausfällen oder Cyberangriffen. Bürger können dann auf Bargeld zurückgreifen. Die DNB sieht das Risiko solcher Ereignisse aufgrund geopolitischer Spannungen als gestiegen an.

In diesem Zusammenhang ruft die DNB Bürger auch dazu auf, ausreichend Bargeld zuhause zu haben, um im Notfall bis zu 72 Stunden überbrücken zu können. Zudem empfiehlt die DNB, Konten bei mehreren Banken zu führen, falls eine Bank vorübergehend ausfällt.

Außerdem gibt es nach wie vor eine Gruppe von eineinhalb bis zwei Millionen Niederländern, die Schwierigkeiten mit digitalen Zahlungen haben und Bargeld stark bevorzugen, so die DNB:

„Wir halten es für sehr wichtig, dass jeder weiterhin am Zahlungsverkehr teilnehmen kann.“

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Digitale Währung

Parallel dazu wird auf europäischer Ebene intensiv an einem digitalen Euro gearbeitet. Dieser soll eine Art digitaler Ersatz für Bargeld werden, der auch offline nutzbar ist. Auch das soll die Widerstandsfähigkeit erhöhen und im Notfall eine alternative Zahlungsinfrastruktur bieten.

Dennoch gibt es auch viel Kritik an den Plänen für einen digitalen Euro. Kritiker ordnen diesen ebenfalls dem Krieg gegen Bargeld zu. Darüber hinaus bestehen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und finanzieller Freiheit. Bürger scheinen zudem wenig Interesse daran zu haben.

Bitcoin (BTC) wird regelmäßig als Gegenbeispiel angeführt. Auch Bitcoin ist eine digitale Währung – aber eine wirklich unabhängige, ohne Missbrauchsmöglichkeiten und deutlich widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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