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Die Aktie von Strategy, dem weltweit größten institutionellen Besitzer von Bitcoin, steht auf dem niedrigsten Punkt seit sechzehn Monaten.
Die Ursache? Ein starker Rückgang des Bitcoin-Kurses. Dadurch steht der gigantische Bitcoin-Bestand des Unternehmens nun bei einem Buchverlust von mehreren Milliarden Dollar.
Kurz zusammengefasst
- Die Aktie von Strategy erreichte einen Tiefpunkt, da die Bitcoin-Investition bei einem Buchverlust von über 4,1 Milliarden Dollar steht.
- Der durchschnittliche Kaufpreis des Unternehmens liegt bei 76.000 Dollar pro Bitcoin, während der Kurs aktuell unter 70.000 Dollar fiel.
- Dennoch hält das Unternehmen an seiner Strategie fest: Es kaufte während des Rückgangs weitere 855 Bitcoins.
Milliardenverlust setzt den Bitcoin-Kurs unter Druck
Aktionäre von Strategy sahen den Kurs (MSTR) um mehr als 70 Prozent vom höchsten Punkt des vergangenen Jahres abstürzen. Die Ursache ist direkt beim wichtigsten Besitz des Unternehmens zu finden: Bitcoin.

Strategy besitzt mehr als 713.000 Bitcoins. Das sind gut drei Prozent aller Bitcoins, die jemals in Umlauf kommen werden. Das Unternehmen zahlte durchschnittlich 76.000 Dollar pro Stück. Als der Kurs kürzlich unter 70.000 Dollar fiel, sorgte das für einen Buchverlust von mehr als 4,1 Milliarden Dollar.
Reaktion des Unternehmens: mehr nachkaufen
Während der Markt nervös reagiert, bleibt Vorstandschef Michael Saylor ruhig. Anstatt zu verkaufen, tat das Unternehmen genau das Gegenteil: Während des aktuellen Kursrückgangs kaufte Strategy weitere 855 Bitcoins für circa 75 Millionen Dollar.
Strategy has acquired 855 BTC for ~$75.3 million at ~$87,974 per bitcoin. As of 2/1/2026, we hodl 713,502 $BTC acquired for ~$54.26 billion at ~$76,052 per bitcoin. $MSTR $STRC https://t.co/tYTGMwPPUF
— Michael Saylor (@saylor) February 2, 2026
Dieser Kauf passt nahtlos in die Strategie, die das Unternehmen seit Jahren verfolgt. Seit Anfang dieses Jahres fügte Strategy bereits rund 40.000 Bitcoins zu seinem Bestand hinzu. Die Botschaft ist klar: Ein niedrigerer Kurs ist kein Problem, sondern eine Kaufgelegenheit.
Eine Strategie für den langen Atem
Die Vorgehensweise von Strategy ist seit 2020 unverändert. Das Unternehmen verdiente sein Geld ursprünglich mit Software, nutzt aber den Gewinn daraus nun, um kontinuierlich Bitcoins zu kaufen. Die Vision von Vorstandschef Saylor ist klar: Traditionelle Währungen wie Dollar und Euro verlieren langfristig ihren Wert.
Saylor glaubt, dass Bitcoin eine viel bessere Möglichkeit ist, Wert zu bewahren. Seine Vision ist extrem optimistisch: Er zielt auf einen Bitcoin-Kurs von 21 Millionen Dollar im Jahr 2045. Es liegt sogar ein Plan bereit, 42 Milliarden Dollar für noch mehr Bitcoin-Käufe aufzubringen. Diese felsenfeste Überzeugung erklärt, warum das Unternehmen einen Dip nicht als Krise sieht, sondern als Chance.
Historisch gesehen hat diese Strategie dem Unternehmen viel eingebracht. Zwischen 2020 und Anfang 2026 stieg der Bitcoin-Kurs um 670 Prozent, während die Aktie von Strategy im selben Zeitraum um circa 1.100 Prozent an Wert zunahm. Das macht den aktuellen Rückgang umso interessanter – eine unhaltbare Situation oder die ultimative Kaufgelegenheit?
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