Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Hacker stehlen 1000 Taylor Swift Tickets und kassieren 550.000 €

Ein Bild aus einer Zeitschrift mit Taylor Swift im Vordergrund während eines Konzerts

Foto: Maxim Elramsisy/Shutterstock

Taylor Swift, die größte Künstlerin des Jahres 2024, schafft für manche eine interessante Investitionsmöglichkeit. Tickets für Auftritte der Künstlerin können beim Weiterverkauf mehrere tausend Euro kosten. Zwei Hacker sahen ihre Chance und stahlen innerhalb eines Jahres hunderte Tickets, die sie mit gigantischem Gewinn weiterverkauften.

ING und europäische Banken planen eigene Digitalwährung
ING und europäische Banken planen eigene Digitalwährung

Die bizarren Preise von Taylor Swift Tickets

Taylor Swift wurde bei den MTV Europe Music Awards wieder mehrfach ausgezeichnet. Sie gewann in den Kategorien beste Künstlerin, beste Live-Performance, beste amerikanische Künstlerin und bestes Video. Und das nicht ohne Grund, denn Swift ist immens beliebt. Manche Fans reisen um die ganze Welt, um ihre Shows zu besuchen.

Das Konzert in Amsterdam, das im Juli in der Johan Cruijff Arena stattfand, zog tausende „Swifties“ (Fans) an. Für das günstigste Ticket zahlten Swifties damals 55 €, aber die Preise stiegen schnell auf Beträge von bis zu 224 €. Dies ist jedoch nichts im Vergleich zum Weiterverkauf der Karten.

Sitzplätze wurden für tausende Euro weiterverkauft, während Stehplätze für etwa 900 € weggingen. Laut einer Reportage von Hart van Nederland erreichte das teuerste Ticket mehr als 7.500 €.

Hacker stehlen 993 Karten

Zwei Hacker haben Swifts Popularität ausgenutzt und zwischen Juli 2022 und Juli 2023 eine große Menge Tickets gestohlen und weiterverkauft. Es handelt sich um Tyrone Rose und Shamara Simmons, die mit gestohlenen Tickets etwa 600.000 $ Gewinn gemacht haben. Melinda Katz, die Staatsanwältin in Queens, hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass Rose und Simmons inzwischen verhaftet wurden.

Die Hacker verkauften die gestohlenen Tickets über die Plattform StubHub weiter und erhielten dabei Hilfe von zwei anonymen Personen. Zusammen hatten sie Zugang zu StubHub und konnten insgesamt 993 Karten abfangen, indem sie den Download-Link der Karten an ihre eigenen E-Mail-Adressen schickten. StubHub hat die Behörden informiert.

Europa verschärft Regeln für den Krypto-Handel
Europa verschärft Regeln für den Krypto-Handel

Mindestens 3 Jahre Gefängnis

Die beiden wurden wegen schweren Diebstahls zweiten Grades, Computermanipulation ersten und vierten Grades und Verschwörung vierten Grades angeklagt. Dies wird den Hackern mindestens 3 Jahre Gefängnisstrafe einbringen. Laut Katz könnten die Hacker jedoch bis zu 15 Jahre Gefängnisstrafe riskieren.

Die Untersuchung läuft noch. Es wird erforscht, ob es eventuell noch weitere Beteiligte gab und wie genau der Umfang der Operation ist.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
  • 01/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
  • 02/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Analyst warnt: XRP droht Rückgang ohne Ausbruch
Analyst warnt: XRP droht Rückgang ohne Ausbruch
  • 05/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Experten warnen vor Bitcoin-Crash wie 2022
Experten warnen vor Bitcoin-Crash wie 2022
  • 07/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ist der XRP-Kurssturz vorbei?
Ist der XRP-Kurssturz vorbei?
  • 04/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Finanz Nachrichten

ING und europäische Banken planen eigene Digitalwährung
ING und europäische Banken planen eigene Digitalwährung
  • 03/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Bank of America: „Silber könnte 2026 um 400 % steigen“
Bank of America: „Silber könnte 2026 um 400 % steigen“
  • 06/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Hier durfte niemand mehr fahren – nur ein griechischer Milliardär
Hier durfte niemand mehr fahren – nur ein griechischer Milliardär
  • 06/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis