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Wer nur auf das Endergebnis schaut, würde fast vergessen, wie launisch das Börsenjahr verlaufen ist. Der Amsterdamer AEX flirtete mit Rekordständen und verzeichnet letztendlich eine Rendite von rund acht Prozent. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich jedoch ein Jahr voller scharfer Kursbewegungen, geopolitischer Spannungen und politischer Überraschungen.
Börsen schwanken zwischen Euphorie und Panik
Das Jahr begann mit Optimismus, unter anderem durch die Wiederwahl von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten. Diese Euphorie schlug danach abrupt um, als Trump einen weltweiten Handelskrieg entfesselte und Aktienmärkte hart einbrachen.
Allerdings erholten sich die Kurse schnell wieder, trotz anhaltender Unsicherheiten wie dem Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten, innenpolitischer Unruhe und Sorgen über eine mögliche KI-Blase.
Laut Börsenanalyst Corné van Zeijl war dies ein typisches Beispiel dafür, wie Emotion kurzfristig die Oberhand gewinnen kann. Wer im April in Panik ausstieg, blickt jetzt mit Bedauern darauf zurück. „Es ist ein Jahr, in dem wir gelernt haben, dass man sich nicht verrückt machen lassen sollte durch kurzfristige Bewegungen„, sagte er. Gerade Anleger, die sitzen blieben oder sogar nachkauften, wurden später belohnt.
Diese Lektion wurde auch bei neuen Anlegern gespürt. Bei einem Investmentclub an der Universität Twente sorgte der abrupte Rückgang für Stress, vor allem durch das Tempo, in dem amerikanische Aktien einbrachen. Nicht jeder kam unbeschadet aus dem Sturm, besonders nicht wer mit Hebelkonstruktionen arbeitete und gezwungen wurde, Positionen zu schließen, als die Kurse zu stark fielen.
Buy the Dip
Auffällig war, dass die Panik unter Privatanlegern relativ begrenzt blieb. Banken sahen zwar Nervosität, aber kaum massive Verkaufswellen. Laut Taoufik Boussebaa, Leiter der Anlagestrategie bei Rabobank, half die Erfahrung aus früheren Krisen, wie dem Corona-Dip in 2020.
Viele Anleger wissen mittlerweile, dass schnelle Erholungsbewegungen keine Ausnahme sind. Die bekannte Strategie „buy the dip“ wurde von einem Teil des Marktes erneut angewendet, mit Erfolg.
Vertrauen Richtung 2026
Eine wichtige Stütze für die Märkte waren die Unternehmensgewinne. Diese blieben in 2025 überraschend stark. Für Aktienanleger ist das ausschlaggebend, weil Gewinnwachstum letztendlich die Bewertung unterstützt. Das nährt auch das Vertrauen für das kommende Jahr. Sowohl private als auch professionelle Anleger rechnen für 2026 mit einem gemäßigten aber positiven Börsenklima, mit durchschnittlichen Kurssteigerungen um die fünf Prozent.
Dennoch ist nicht alles beim Alten geblieben. Laut Boussebaa hat die Handelspolitik von Trump bleibenden Schaden am internationalen Vertrauen in die Vereinigten Staaten angerichtet. Der Dollar verlor sichtbar an Boden gegenüber dem Euro. Dieser Effekt wirkt langfristig nach, selbst jetzt, wo die Börsen das Jahr mit Gewinn abschließen.
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