Gino Presti Gino Presti
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Zwei Menschen verlieren 57 Millionen Euro durch falsches Krypto-Adresse

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Foto: AnnaStills/Shutterstock

Zwei Krypto-Anleger verloren zusammen etwa 57 Millionen Euro durch einen raffinierten Betrug. Die Betrüger täuschten sie mit einer nahezu identischen Wallet-Adresse. Viele Menschen fragen sich, wie so etwas passieren kann.

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Zwei Opfer verlieren zusammen 57 Millionen Euro

Ein Opfer verlor im Januar 12,2 Millionen Dollar nach einem Fehler beim Kopieren einer Adresse. Im Dezember verlor ein anderes Opfer 50 Millionen Dollar durch denselben Trick. Zusammen geht es um mehr als 62 Millionen Dollar, etwa 57 Millionen Euro.

Die Sicherheitsgruppe Scam Sniffer machte die beiden Fälle öffentlich. Diese Art von Betrug kommt häufiger in geschäftigen Marktphasen vor. Menschen handeln dann schneller und nehmen sich weniger Zeit, um Adressen gründlich zu überprüfen.

So funktioniert dieser Betrug mit einer nahezu identischen Adresse

Der Trick heißt Address Poisoning. Betrüger senden eine winzige Zahlung an deine Wallet. Eine Wallet ist ein digitaler Ort, an dem du Krypto aufbewahrst. Jede Wallet hat eine eigene Adresse. Vergleichbar mit einer Bankkontonummer.

Diese kleine Zahlung erscheint in deiner Transaktionshistorie. Die Adresse des Betrügers ähnelt stark einer Adresse, die du zuvor verwendet hast. Oft stimmen die ersten und letzten Zeichen überein, aber der mittlere Teil ist anders.

Wenn jemand später Krypto versendet und versehentlich diese Adresse kopiert, geht das Geld direkt an den Betrüger. Krypto-Transaktionen lassen sich meist nicht rückgängig machen, wodurch das Geld oft nicht mehr zurückkommt.

Das Sicherheitsunternehmen Web3 Antivirus warnt, dass diese Methode seit Jahren eine häufig genutzte Möglichkeit ist, um große Beträge zu stehlen. Laut dem Unternehmen reichen die Verluste in solchen Fällen von etwa 3,7 Millionen Euro bis sogar rund 116 Millionen Euro. Aktuelle Vorfälle zeigen, dass diese Form des Betrugs noch immer häufig vorkommt.

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Günstige Transaktionen machen Betrug einfacher

Analysten denken, dass ein Update des Ethereum-Netzwerks im Dezember diese Art von Angriffen einfacher machte. Transaktionen wurden günstiger, wodurch Betrüger für wenig Geld viele kleine Zahlungen versenden konnten.

Das Forschungsunternehmen Coin Metrics meldet, dass diese kleinen Zahlungen, auch Dust genannt, immer häufiger vorkommen. Etwa elf Prozent aller Transaktionen auf Ethereum bestehen aus solchen kleinen Beträgen. Laut der Untersuchung war ein großer Teil dieser Beträge weniger als ein Cent.

Überprüfe Adressen immer gründlich, bevor du Krypto versendest. Achte besonders auf den Anfang und das Ende der Adresse, bevor du etwas versendest.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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