Bei der Kryptowährung Ethereum (ETH) ist derzeit ein auffälliger Widerspruch zu beobachten. Während der Kurs seit Monaten niedrig bleibt, befindet sich das Vertrauen auf einem Rekordniveau.
Laut einem Analysten werden Rekordmengen an Ethereum gestakt – ein Zeichen für starkes Vertrauen in die Zukunft der Kryptowährung.
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Kurz zusammengefasst
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Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem niedrigen Ethereum-Kurs und dem hohen Interesse der Anleger.
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Mehr als 31 % aller Ethereum sind gestakt, mit einer Warteschlange von 50 Tagen für den Einstieg.
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Dieser Monat könnte erst der vierte positive Monat für Ethereum in den vergangenen sechzehn Monaten sein.
Lange Warteschlange für den Einstieg
Der Krypto-Analyst Sjuul weist auf diese wachsende Diskrepanz hin. Wer sein Ethereum staken möchte, muss derzeit etwa 50 Tage warten. Grund dafür ist eine lange Warteschlange mit fast drei Millionen ETH.
Gleichzeitig ist die Warteschlange für Ausstiege nahezu leer. Laut dem Analysten ist das ein wichtiges Signal: Viele wollen einsteigen, aber kaum jemand aussteigen. Das zeigt, dass Investoren ihre Coins langfristig halten – trotz des niedrigen Kurses.
Preis und Vertrauen entwickeln sich auseinander
Insgesamt sind laut dem Analysten inzwischen mehr als 38 Millionen Ethereum gestakt, bei einer Rendite von etwa 2,7 Prozent. Das entspricht über 31 Prozent aller im Umlauf befindlichen Coins – ein Rekordwert. Auffällig ist, dass die Zahl der Teilnehmer weiter steigt, während der Kurs gleichzeitig fällt.
Dieses wachsende Vertrauen steht im starken Gegensatz zur Kursentwicklung. Sollte dieser Monat positiv schließen, wäre es erst der vierte Gewinnmonat in den letzten sechzehn Monaten.
Laut dem Analysten hält eine solche Diskrepanz zwischen starken Fundamentaldaten (hohe Nachfrage nach Staking) und einem niedrigen Kurs in der Regel nicht lange an. Das große Vertrauen langfristiger Investoren spiegelt sich derzeit noch nicht im Preis von Ethereum wider.




