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Ein Analyst der Analyseplattform Messari behauptet, dass Ethereum „im Sterben liegt“. Die Nettoeinnahmen des Netzwerks sind nämlich stark eingebrochen. Auffällig ist dabei, dass der Kurs erst kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht hat.
Zwei unterschiedliche Kennzahlen können also ein völlig gegensätzliches Bild zeichnen. Doch was stimmt nun – steht Ethereum gut oder schlecht da?
Steht Ethereum vor dem Aus?
Ethereum hat sich im Jahr 2025 stark erholt. Während der Kurs im April noch unter 1.500 US-Dollar lag, stieg er im Sommer auf ein Rekordhoch. Am 24. August erreichte Ethereum mit 4.953 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Inzwischen ist der Kurs leicht gefallen, bewegt sich aber weiterhin über 4.300 US-Dollar – insgesamt also ein klares Zeichen für Stärke.
Und doch gibt es einen bemerkenswerten Rückgang: Im August sanken die Netzwerkeinnahmen von Ethereum um rund 44 Prozent – das entspricht einem Rückgang von etwa 15 Millionen US-Dollar (umgerechnet 12,8 Millionen Euro) im Vergleich zum Juli. Und das geschah ausgerechnet im selben Monat, in dem der Kurs ein neues Hoch erreichte.
Der Hauptgrund liegt in der Dencun-Upgrade, die im März 2024 live ging. Diese führte dazu, dass Transaktionen auf sogenannten Layer-2-Netzwerken wie Arbitrum und Optimism deutlich günstiger wurden. Weil die Nutzer dadurch weniger Gebühren zahlen, fließt auch weniger Geld ins Ethereum-Hauptnetz – das führt zu sinkenden Einnahmen.
Auf Basis dieser Entwicklung erklärte der Messari-Analyst AvgJoesCrypto, dass Ethereum „stirbt“. Er ging sogar so weit zu sagen, dass „die fundamentalen Grundlagen von Ethereum einstürzen“. Aber bedeutet ein Rückgang der Einnahmen wirklich, dass das Netzwerk an Wert verliert?
Ethereum wurde schon 150 Mal für tot erklärt
Henrik Andersson, CIO von Apollo Crypto, widerspricht der Analyse deutlich. Seiner Meinung nach liegt die Stärke von Ethereum gerade in der breiten Nutzung. Er verweist auf die zunehmende Verwendung von Stablecoins, die höheren Transaktionsgeschwindigkeiten und die wachsende Zahl aktiver Adressen.
Daten von YCharts zeigen, dass es Ende August über 552.000 täglich aktive Ethereum-Adressen gab – ein Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Tatsächlich wird Ethereum regelmäßig totgesagt. Die Seite Ethereum Obituaries dokumentiert diese „Todeserklärungen“ – inzwischen steht die Zählung bei 151. Allein im Jahr 2025 wurden bereits 40 neue Nachrufe veröffentlicht.
Trotz sinkender Einnahmen zeigt sich Ethereum widerstandsfähig: Das Netzwerk wächst weiter, nimmt neue Anwendungen auf und bleibt ein zentrales Element der Kryptoindustrie.
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