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Laut Vitalik Buterin, Mitbegründer der Ethereum-Blockchain, kann die schnell wachsende Zahl von Unternehmen, die Ethereum in ihre Unternehmensreserven aufnehmen, sowohl Chancen als auch erhebliche Risiken mit sich bringen. Er äußerte sich dazu in der Bankless-Podcast.
Buterin sieht Vorteile darin, da Unternehmen auf diese Weise eine zusätzliche Möglichkeit bieten, in Ethereum zu investieren – besonders für Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Kryptomärkten.
Zahlen zeigen, dass börsennotierte Unternehmen zusammen fast 12 Milliarden US-Dollar in Ethereum halten. Kürzlich wurde bekannt, dass SharpLink Gaming Milliarden in Ethereum für seine Reserven investieren möchte.
Übermäßige Verschuldung könnte Ethereum-Kurs stark belasten
Buterin warnt davor, dass diese Entwicklung aus dem Ruder laufen könnte, wenn Unternehmen verstärkt auf Fremdkapital setzen. In einem solchen Fall könnte ein Kursrückgang von Ethereum zu Zwangsverkäufen führen, was den Preis weiter unter Druck setzen würde.
Are ETH Treasuries good for Ethereum?@VitalikButerin thinks they can be:
“ETH just being an asset that companies can have as part of their treasury is good and valuable… giving people more options is good.”
But he also issues a warning:
“If you woke me up 3 years from now… pic.twitter.com/W55oUD7Lke
— Bankless (@BanklessHQ) August 7, 2025
Er beschreibt ein mögliches Domino-Szenario: Sinkt der Ethereum-Kurs, sehen sich Unternehmen gezwungen, ihre Positionen aufzulösen, um Schulden zu tilgen. Dies verstärkt den Abwärtstrend und könnte zu hohen Verlusten bei Anlegern führen. Buterin erklärte, er wäre nicht überrascht, wenn sich später herausstellt, dass übermäßige Verschuldung von Unternehmen eine zentrale Rolle bei einem Kursverfall spielte.
Vorsichtiger Optimismus bei institutionellen Investoren
Trotz seiner Warnung betont Buterin, dass die meisten Unternehmen, die Ethereum halten, keine hochspekulativen Akteure sind. Er verwies auf den Zusammenbruch von Terra im Jahr 2022, bei dem die Strategie von Gründer Do Kwon zum Kollaps des Projekts führte. Die heutigen institutionellen Investoren in Ethereum seien laut Buterin deutlich vorsichtiger und strategischer vorgehenden.
Die Herausforderung liege seiner Meinung nach im Gleichgewicht zwischen dem Anziehen institutionellen Kapitals und dem Vermeiden traditioneller Finanzrisiken, die die Kryptoindustrie schwächen könnten. Er sieht durchaus Potenzial für Wachstum, betont jedoch, dass dies nur möglich sei, wenn Unternehmen ihre Reserven verantwortungsvoll verwalten und keine riskanten Hebelstrategien einsetzen.
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