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Der Mitgründer von Ethereum (ETH), Vitalik Buterin, hat eine ambitionierte Roadmap für die Zukunft des Netzwerks skizziert. Zwei Ziele stehen dabei im Mittelpunkt: Transaktionen sollen deutlich schneller werden, und das System muss gegen die Rechenleistung zukünftiger Quantencomputer gewappnet sein.
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Kurz zusammengefasst
- Ethereum wird schrittweise erneuert – ein Ansatz, den Buterin mit dem „Schiff des Theseus“ vergleicht.
- Die Wartezeit für eine endgültige Transaktion sinkt von derzeit 16 Minuten auf nur noch 8 bis 16 Sekunden.
- Die Neuerungen gehen mit neuer Kryptografie einher, die das Netzwerk vor Quantencomputern schützt.
Ein „Schiff-des-Theseus“-Ansatz
In einem aktuellen Beitrag auf der Social-Media-Plattform X reagiert Buterin auf eine Roadmap, die die Ethereum Foundation kürzlich veröffentlicht hat. Darin werden die Pläne für das Netzwerk in den kommenden Jahren detailliert dargelegt.
Diese reichen somit über die kürzlich veröffentlichten Pläne für 2026 hinaus.

Vitalik Buterin bezeichnet die Strategie als „Schiff-des-Theseus“-Ansatz und bezieht sich damit auf ein altes Gedankenexperiment: Wenn man ein Schiff Planke für Planke ersetzt, ist es dann noch dasselbe Schiff? Am Ende ist alles neu, doch die Identität bleibt bestehen.
Auf diese Weise soll auch Ethereum seine Kerntechnologie in den kommenden Jahren schrittweise erneuern. Ziel ist ein einfacheres, effizienteres und sichereres System – ohne dass das Netzwerk jemals offline gehen muss.
Wartezeiten sinken drastisch
Die Pläne konzentrieren sich auf zwei große Geschwindigkeitsverbesserungen. Zunächst geht es um die „Slot Time“, also die Zeit, die benötigt wird, um einen neuen Block mit Transaktionen zu erstellen. Diese soll schrittweise von derzeit 12 Sekunden auf möglicherweise 8, 6 oder sogar 4 Sekunden reduziert werden.
Darüber hinaus wird die „Finality Time“ verkürzt – die Wartezeit, bis eine Transaktion endgültig und unumkehrbar ist. Aktuell beträgt sie im Durchschnitt noch 16 Minuten, soll jedoch auf lediglich 8 bis 16 Sekunden gesenkt werden.
Sicherheit für die Zukunft
Parallel zu den Geschwindigkeitsverbesserungen erhält auch die Sicherheit ein umfassendes Upgrade. Ethereum stellt auf „Post-Quanten-Kryptografie“ um.
Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass das Netzwerk neue digitale Signaturen verwenden wird, die selbst der enormen Rechenleistung von Quantencomputern standhalten können.
Auch diese Umstellung erfolgt schrittweise. Künftig könnten neue Blöcke bereits quantensicher sein, während die endgültige Bestätigung von Transaktionen diese Sicherheitsstufe zunächst noch nicht vollständig nutzt.
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