Gino Presti Gino Presti
29/03/2024 14:59 2 min. Lesedauer
Aktualisiert am 30/03/2024 11:45.

Vitalik Buterin möchte das Ethereum Staking dezentraler gestalten

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Ethereum Nachr…
Vitalik Buterin, de Ethereum, advierte de la fusión de la IA y las criptomonedas

Foto: Alexey Smyshlyaev/Shutterstock

Seit dem Merge-Upgrade im September 2022 ist das Ethereum (ETH) Netzwerk offiziell von Proof-of-Work (PoW) auf Proof-of-Stake (PoS) umgestiegen. Dies hat die Blockchain wesentlich effizienter gemacht, aber es hat nicht nur Vorteile mit sich gebracht. Laut Kritikern ist das Netzwerk nun viel zentralisierter. Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin will eine Lösung.

Ethereum viel zu zentralisiert?

Zentralisierung ist seit Jahren ein Diskussionspunkt in der Blockchain-Welt, aber seit dem Merge-Upgrade ist dieses Thema viel prominenter geworden. Nur eine Handvoll Entitäten verwaltet nämlich eine große Mehrheit aller ETH im Staking-Vertrag, wie on-chain Daten von Nansen zeigen. Noch bemerkenswerter ist, dass nur zwei zentralisierte Unternehmen, Lido Finance und Coinbase, 30% bzw. 16% aller gestakten ETH besitzen. Nur 32% gehören anderen Parteien, einschließlich Personen, die ihre eigene Node eingerichtet haben.

Das wirft einige Fragen hinsichtlich der Dezentralisierung auf. Diese gleichen Unternehmen sind nämlich Validator und verarbeiten somit die Transaktionen auf der Blockchain. Nach dem Merge sind die meisten dieser Validator auf Software umgestiegen, mit der Transaktionen leicht zensiert werden können. Das US-Finanzministerium forderte dies, da die Ethereum-Blockchain über Krypto-Mixer wie Tornado Cash das Waschen von kriminellem Geld ermöglichte. Die zentralisierten Unternehmen mussten zustimmen, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen.

Vitalik Buterin will Zentralisierung von Ethereum lösen

Auf der sozialen Medienplattform X beschreibt der Erfinder, dass das Problem in der Praxis auch bei Netzwerkproblemen auftritt – nicht nur Zensur stellt also ein Problem dar. Einige Validator teilen nämlich Infrastruktur miteinander. Wenn ein solches „Cluster“ auf Probleme stößt, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass alle Validator in dem Cluster davon betroffen sind.

Deshalb schlägt er vor, die Staking-Renditen leicht anzupassen. So ist es denkbar, dass Menschen, die selbst einen Validator haben, ein höheres Rendement erzielen als Menschen, die ihre Coins bei einer dritten Partei anlegen. Konkrete Pläne nennt er jedoch noch nicht.

Es wurde bereits darüber berichtet, dass Buterin sich mit dem Problem der Zentralisierung des Ethereum-Netzwerks auseinandersetzte. Damals sprach er über das „Rainbow Staking“ als mögliche Lösung, bei dem das Staking in eine „leichte“ und „schwere“ Kategorie unterteilt wird. Dies soll das Staking von ETH für Einzelpersonen attraktiver machen, ohne dass sie sich großen Parteien wie Lido anschließen müssen, um teilnehmen zu können.

 

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders tätig und hat über eine Plattform für Freelancer zu uns gefunden. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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