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Milliardenverlust für Krypto-Unternehmen nach Ethereum-Einbruch

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Milliardenverlust für Krypto-Unternehmen nach Ethereum-Einbruch

Foto: alexgo.photography/Shutterstock

Ein börsennotiertes Krypto-Unternehmen sieht aufgrund des starken Rückgangs von Ethereum (ETH) Milliardenverluste auf dem Papier entstehen.

In der Bilanz steht mittlerweile ein nicht realisierter Verlust von rund 5,5 Milliarden Euro. Dies belastet sowohl die Geschäftszahlen als auch die Stimmung erheblich. Was nun?

Ethereum-Reserven großer Anleger steigen um 32 Prozent
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Großes Krypto-Unternehmen verliert Milliarden nach Krypto-Crash

Es geht um BitMine Immersion Technologies. Dieses Unternehmen hält eine große Menge Ethereum als finanzielle Reserve, verzeichnet jedoch nun aufgrund des Kursrückgangs einen Milliardenverlust.

Die Kryptowährung Ethereum hat durch den jüngsten Krypto-Crash fast 10 Prozent ihres Wertes verloren.

BitMine hatte erst kürzlich zusätzlich Ethereum gekauft. In den vergangenen Tagen fiel der Kurs von Ethereum von etwa 3.000 US-Dollar auf 2.400 US-Dollar. Dadurch wuchs der Verlust auf dem Papier weiter an.

Ethereum fällt innerhalb von 7 Tagen von rund 3.000 US-Dollar auf 2.400 US-Dollar. Quelle: CoinGecko

Nach Angaben von DropsTab beträgt der nicht realisierte Verlust inzwischen mehr als 5,5 Milliarden Euro. Nicht realisiert bedeutet, dass der Verlust bislang nur auf dem Papier besteht – das Unternehmen hat die Ethereum-Bestände nicht verkauft.

Der gesamte Ethereum-Bestand von BitMine wird derzeit auf etwa 8,8 Milliarden Euro geschätzt. Im Oktober lag dieser Wert noch bei rund 12,8 Milliarden Euro.

Warum Krypto-Reserven zusätzliche Risiken bergen

Einige Unternehmen halten Bitcoin (BTC) oder Ethereum als Reserve. Das funktioniert gut, wenn die Kurse steigen. Fallen die Kurse jedoch plötzlich, sinkt der Wert dieser Reserven im gleichen Maße.

Bei großen Beständen kann es sich dabei schnell um Milliardenbeträge handeln.

Bitcoin fällt innerhalb von 7 Tagen von rund 90.000 US-Dollar auf 78.000 US-Dollar. Quelle: CoinGecko

Der jüngste Rückgang betraf nicht nur Ethereum. Auch Bitcoin verlor deutlich an Wert – von etwa 90.000 US-Dollar auf 78.000 US-Dollar innerhalb einer Woche.

Der Verkaufsdruck wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass viele Händler mit Leverage – also mit geliehenem Kapital – arbeiteten. Wenn die Verluste zu groß werden, schließen Handelsplattformen diese Positionen automatisch.

Dadurch kommt es in kurzer Zeit zu weiteren massiven Verkäufen.

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Wie Analysten den Markt beurteilen

Der Investor Tom Lee, der mit BitMine in Verbindung gebracht wird, erklärte bereits zuvor, dass der Markt zunächst eine schwierige Phase durchlaufen müsse. Seiner Einschätzung nach könnte der Beginn des Jahres 2026 herausfordernd sein.

Auch der Market Maker Wintermute beobachtet eine Abkühlung des Kryptomarktes. Ein Market Maker ist ein Akteur, der Liquidität zur Verfügung stellt und somit den Handel ermöglicht – selbst in turbulenten Marktphasen.

Laut Wintermute könnte eine Erholung einsetzen, sobald die Nachfrage zurückkehrt. Der Fall zeigt vor allem, wie groß die Risiken für Unternehmen mit umfangreichen Ethereum-Reserven bei einem starken Kurseinbruch tatsächlich sind.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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