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Ethereum (ETH) steht inzwischen seit sechs Monaten in Folge im Minus. Der Kurs bewegt sich unter der Marke von 2.000 US-Dollar, und die Stimmung unter Privatanlegern ist ausgesprochen pessimistisch.
Unter der Oberfläche geschieht jedoch etwas Bemerkenswertes: Große Marktteilnehmer nutzen diesen Dip gezielt, um ihre Positionen auszubauen.
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Institutionelle Investoren kaufen Ethereum
Während viele Privatanleger aussteigen, scheinen institutionelle Akteure ihre Chance zu erkennen. So kaufte Tom Lee über sein Investmentvehikel Bitmine im Februar Zehntausende ETH hinzu.
An einem einzigen Tag wurden 35.000 ETH erworben – im Wert von fast 60 Millionen Euro. K3 Capital griff ebenfalls zu und nahm 20.000 ETH über Binance vom Markt. Zudem verkaufte die US-Universität Harvard 20 Prozent ihrer Bitcoin (BTC)-Bestände, um Ethereum zu erwerben.
Solche Transaktionen deuten nicht auf Panik, sondern auf langfristiges Vertrauen hin. Daten verschiedener Plattformen zeigen, dass sogenannte Akkumulationsadressen in den vergangenen Monaten außergewöhnlich aktiv waren.
Die Zuflüsse in Wallets, die historisch gesehen selten verkaufen, liegen auf dem höchsten jemals gemessenen Niveau in einer Abwärtsphase.
Institutionelle Investoren können erheblichen Einfluss auf den Kurs einer Kryptowährung ausüben. So wird der aktuelle Bitcoin-Bärenmarkt teilweise institutionellen Akteuren zugeschrieben, die ihre Positionen reduzieren.
Trotz der umfangreichen institutionellen Käufe kann der Ethereum-Kurs bislang nicht davon profitieren. Der Hauptgrund liegt vor allem bei den Privatanlegern.
Sinkendes Angebot setzt den Markt unter Druck
Gleichzeitig erreicht Ethereum einen wichtigen Meilenstein. Erstmals in seiner Geschichte sind mehr als 50 Prozent des gesamten Angebots im Staking gebunden.
Laut Daten von Santiment befindet sich mittlerweile über die Hälfte aller ETH in diesem „Tresor“. Das hat direkte Auswirkungen auf das liquide Angebot. Coins, die im Staking gebunden sind, können nicht frei gehandelt werden.
Weniger verfügbare ETH am Markt bedeuten theoretisch geringeren Verkaufsdruck. Wie Validator Everstake es formulierte:
„Wenn mehr als 50 Prozent des Angebots im Staking gebunden sind, schrumpft das liquide Angebot. Es stehen weniger Coins für den Handel zur Verfügung, wodurch der Markt empfindlicher auf neue Nachfrage reagiert.“
Dennoch ist nicht alles positiv. Analysten warnen, dass der Kurs kurzfristig weiter fallen könnte – möglicherweise in Richtung 1.385 US-Dollar. Das negative Sentiment sei laut einigen Marktbeobachtern so stark wie seit Jahren nicht mehr.
Historisch gesehen markieren jedoch gerade solche Phasen häufig den Zeitpunkt, an dem größere Akteure ihre Positionen ausbauen – im Vorfeld eines neuen Marktzyklus.
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