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Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin übt scharfe Kritik an seinem eigenen Netzwerk. Er erklärt, dass sich Ethereum in den vergangenen zehn Jahren deutlich von seinen ursprünglichen Idealen entfernt habe.
Laut Buterin stehen zentrale Werte wie Privatsphäre, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, Ethereum ohne Zwischeninstanzen zu nutzen, zunehmend unter Druck.
Es geht dabei nicht um ein akutes Problem oder einen aktuellen Hack. Buterin blickt bewusst auf die Entwicklungen der letzten Dekade zurück – und nennt 2026 das Jahr, in dem Ethereum verlorenes Terrain zurückerobern muss.
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Ethereum wird komplexer und weniger unabhängig
Buterin beschreibt, dass Ethereum früher einfacher und direkter nutzbar war. Nutzer konnten das Netzwerk lokal betreiben – ohne auf große Drittanbieter angewiesen zu sein. Das habe sich inzwischen deutlich verändert.
Als Beispiel nennt er die sogenannten Full Nodes: Wo es früher relativ leicht war, eine Node auf dem eigenen Computer laufen zu lassen, sind heute großer Speicherplatz, hohe Rechenleistung und technisches Know-how erforderlich.
Das macht viele Nutzer abhängig von externen Dienstleistern – was laut Buterin die Unabhängigkeit und Robustheit von Ethereum schwächt. Auch im Bereich der dApps sieht er eine deutliche Verschiebung.
Früher handelte es sich um einfache Webanwendungen, heute sind es oft komplexe Programme, die über mehrere Server laufen und dabei häufig Nutzerdaten weiterleiten, teils ohne klare Hinweise.
Das gleiche gilt für Wallets: Diese verbinden sich oft automatisch mit festen Anbietern – was zwar bequem ist, aber die Privatsphäre einschränkt und die Abhängigkeit von wenigen Akteuren erhöht.
„In vielen Bereichen haben wir in den letzten zehn Jahren einen ernsten Rückschritt erlebt“, erklärt Vitalik seinen Followern.
2026 soll die Wende bringen
Buterin will diese Entwicklung aktiv umkehren:
„2026 ist das Jahr, in dem wir verlorene Selbstbestimmung und ‚Trustlessness‘ zurückgewinnen“, schreibt er.
Er fordert mehr Kontrolle für die Nutzer und weniger Abhängigkeit von zentralisierten Strukturen. Buterin ist in der Kryptoszene schon lange als überzeugter Verfechter digitaler Souveränität bekannt – und rief erst letzte Woche erneut zum Umdenken auf.
Er plädiert unter anderem für:
- Technologien, die lokales Betreiben von Nodes wieder praktikabel machen,
- bessere Verifizierbarkeit externer Datenquellen,
- und stärkeren Datenschutz, ohne dabei die Nutzerfreundlichkeit zu opfern.
Buterin betont, dass es ein „langer Weg“ werde – nicht alle ursprünglichen Prinzipien ließen sich mit einem einzigen Update zurückbringen. Doch am Ende stehe ein größeres, stärkeres Ethereum-Ökosystem.
Er schließt mit einem klaren Statement ab:
„In der Welt-Computer-Architektur gibt es keinen zentralen Oberherrn. Kein einzelner Punkt des Versagens.“
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